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Michel Robert im Sattel von Emerette.
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70 und kein bisschen müde

04.06.2019 13:36
von  Peter Wyrsch //

Michel Robert ist ein Phänomen – ein Reitphänomen, ein jung gebliebener Horseman alter Schule. Dekoriert mit 13 Championatsmedaillen im Springreiten und viermal Gold an den Mittelmeerspielen ist der Franzose noch immer ein eleganter Klassereiter. Am CSIO St. Gallen hat er bewiesen, dass er auch auf Fünfsternniveau ein Siegreiter ist – und das mit 70 Jahren! Auf seiner eigenen zehnjährigen Stute Emerette gewann er leicht und locker ein Weltranglistenspringen. Monsieur Robert bekennt anschliessend:
«Ich bin zwar 70, aber noch lang nicht müde.»

Der verstorbene Udo Jürgens sang einst: «Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an... mit 66 ist noch lange nicht Schluss.» Das dachte sich auch der vielseitige Horseman Michel Robert aus Frétignier Moras bei Lyon (FRA). Er trat zwar 2013 als aktiver und erfolgreicher Springreiter zu­rück, nachdem er 2011 sein damaliges Spitzenpferd Kellemoi de Pepita nach Katar «für eine stolze Summe», wie er verschmitzt anfügt, verkauft hatte. «Ich verabschiedete mich vor sechs Jahren mit einem rauschenden Fest vom grossen Turniersport, den ich über 40 Jahre mitgestalten konnte. Bewusst zog ich mich zurück und wollte kürzertreten. Vermehrt will ich Zeit haben, mich um die Ausbildung der Pferde, um Lehrgänge, Schulung von Reitern aus dem In- und Ausland, den Pferdehandel und um meinen Betrieb zu kümmern», erzählt der rüstige Rentner.
Seit 29 Jahren leitet der «Unverwüstliche» mit seiner Frau Dominique seinen Reitbetrieb in der Nähe von Lyon. Er ist ­Vater zweier Töchter namens Gaëlle und Emilie und bekennt, dass seine «amour fou», seine blinde Liebe, aber den Pferden gehöre...

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der PferdeWoche.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr- 22/19)

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