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Sieg im Grand Prix Spécial für Antonella Joannou und Dandy de la Roche CMF CH.
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Antonella Joannou räumt ab

07.03.2017 14:21
von  Aline Wicki //

Vergangenes Wochenende stand in Bern die traditionelle «Bärner Pferdesportwoche» Dressur auf dem Programm. Über drei Tage hinweg wurden Prüfungen von GA bis Grand Prix durchgeführt. Hauptattraktionen waren der Grand Prix vom Freitag sowie der Grand Prix Spécial am Samstagabend. Die Genferin Antonella Joannou wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und ritt mit Dandy de la Roche CMF CH zum Doppelsieg.

15 Paare gingen im ersten Grand Prix dieser Saison an den Start. Die Topfavoritin war Antonella Joannou, amtierende Vize-Schweizermeisterin der Dressurelite. Gemeinsam mit ihrem Paradepferd Dandy de la Roche zeigte sie ein ausdrucksstarkes Programm, welches mit 70,5 Prozent bewertet wurde. So holte sich die Genferin auf dem auffallenden Fuchs den Sieg im GP. Keiner der weiteren Starter konnte Joannou das Wasser reichen. Auch der Überflieger der Saison 2016 und CH-Pferd des Jahres Darko of De Niro ZS CH musste sich haarscharf geschlagen geben. Mit 70,1 Prozent zeigten Charlotte Lehnherr und Darko aber ein durchaus starkes Programm und wurden mit dem zweiten Rang belohnt. Rigoletto Royal, CH-Pferd des Jahres 2013, und Caroline Häcki zeigten ein eindrückliches Comeback. Die Rückkehr in den Sport ist geglückt, das harmonische Paar durfte sich über den dritten Rang freuen. Die weiteren Klassierten waren Gilles Ngovan auf Satchmo M und Alexandra Zurbrügg mit Get Time.

Joannou doppelt im GP-Spécial nach

Bei einem Grand-Prix-Sieg liess es Antonella Joannou nicht bleiben. Sie legte im GP-Spécial vom Samstag gleich noch einen oben drauf und gewann auch diese Prüfung mit Dandy. Für das schwerste Dressurprogramm mit vorgege­benem Lektionen­ab­lauf heimste das Traumpaar 72,32 Prozent ein. Gilles Ngovan und der 14-jährige Satchmo M konnten ihre Leistung vom Vortag noch verbessern. Kaum war der Schluss­gruss getan, hob Ngovan schon jubelnd die Hände in die Luft, denn er wusste: Das war stark! Mit beinahe 69 Prozent reichte es auch für den zweiten Rang, die Freude war besonders im Hinblick auf die EM in Göteborg riesig. Sowohl Elena Fernandez auf Sueno II wie auch die U25- Schweizermeisterin An­drina Suter mit Axiom ritten in Bern zum ersten Mal einen GP-Spécial, was den beiden mehr als nur geglückt ist. Fernandez holte sich den dritten Podestplatz gefolgt von Suter und ihrem imposanten Schimmelwallach Axiom im vierten Rang.

Geglücktes Debüt im Grand Prix Spécial und Rang vier für Suter und Axiom.

Vielversprechender Dressurnachwuchs

Der Schweizer Dressurnachwuchs bewies in Bern sein Talent und konnte sich einige schöne Klassierungen quer durch beinahe alle Prüfungen ergattern. Léonie Guerra, Schweizermeisterin der Junioren, holte sich mit ihren Pferden Mocca und Atnon die Ränge zwei und fünf im M 28, den Sieg und dritten Rang im M 28 FEI-J-Team. In eben dieser Prüfung der Juniorenwertung konnten auch Theodora Livanos, Carl-Lennart Korsch, Lars Bürgler und einige weitere Dressurhoffnungen überzeugen. Über eine starke Klassierung im Prix St. Georg durfte sich Elena Krattiger mit Ramira Lox freuen, sie belegten Rang sechs. Auch Lou-Lara Hintermann und Renée Stadler sorgten für Aufsehen, sie ritten im M 22 auf Platz eins und zwei. Platz zwei gab es auch für Anna-Paula Burger und Arts Doree in einer Prüfung L 16 und für einen weiteren Podestplatz sorgte Lucie Moreillon im L 12. Man darf also gespannt sein, wie sich der hoffnungsvolle Schweizer Dressurnachwuchs in Zukunft präsentieren wird.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 09/2017)

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