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Rachel Baechler und Rubis Tame – das Siegerpaar im N 155.
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Baechlers Strategie ging auf

04.06.2019 13:42
von  Aline Wicki //

Besser hätte es kaum sein können – fünf Tage hochstehender Pferdesport bei allerbesten Bedingungen und randvollem Concours-Gelände. Vor mehreren Tausend Zuschauern konnte Rachel Baechler mit ihrem Wallach Rubis Tame und dem einzigen Blankokonto die Qualifikationsprüfung für die Schweizer Meisterschaft der Elite gewinnen. Rang zwei ging ebenfalls an einen «Tame», unter Mehdi Roessli sprang Valderama Tame auf den zweiten Platz. Evelyne Bussmann durfte sich mit Virtuoso Semilly über den hervorragenden dritten Rang freuen.

Höhepunkt war eindeutig das N 155, eine Qualifikation für die Schweizer Meis­terschaft Elite 2019. Um den rund 45 Startern auf dem Aarolina Areal optimale Bedingungen zu bieten, wurde der Start des Grand Prix um eine Stunde verschoben. Dies ermöglichte dem Grasplatz nach den Regengüssen vom Mittwoch eine Stunde mehr «Trocknungszeit». Der Parcours forderte seinen Reitern einiges ab und so liess der erste Nuller lange auf sich warten. Der Traum vom Nuller platzte bei etlichen Reitern schon an Sprung eins, einem Oxer, der in einer leichten Senke stand. «Es ist nicht einfach, der Abreitplatz ist auf Sand, dann kommen sie hier in die grosse Grasarena, das wird oft unterschätzt», sind sich ein paar fachkundige Besucher einig. Mit der Startnummer neun war Timo Heiniger auf dem Weg zum ersten Nuller. Der 21-Jäh­rige zeigte auf Carabatic einen starken Parcours, bis am letzten Sprung das Malheur passierte – ein Refus. Auch Elin Ott machte mit einem sehr dynamischen Ritt auf Nanu II auf sich aufmerksam. Leider war auch ihr der Nuller nicht vergönnt, dennoch resultierte der hervorragende elfte Rang. Als Rachel Baechler als 25. Starterin einritt, war ein Nuller längst überfällig. Die Freiburgerin ritt auf Wallach Rubis Tame entschlossen und sicher. Sie setzte das mitfiebernde Publikum an der Tripple-barre kurz in Schrecken, doch die touchierte Stange fiel zurück in den Löffel. Als die Amazone auch den letzten Sprung, ein mächtiges weisses Gatter, fehlerfrei überwinden konnte, tobte es in der Arena, so gross war die Freude im Publikum über den ersten Nuller. «Ich liess mich durch die vielen Fehler der vorangegangenen Reiter nicht verunsichern. Die Bedingungen und das ganze Umfeld in Aarberg waren wie immer top», so Baechler. Nur zwei Startnummern später sorgte der nächste «Tame» für Aufsehen. Mehdi Roessli gelang im Sattel von Wallach Valderama Tame der zweite Nuller. Auch die nachfolgenden Reiter schafften keinen Nuller mehr und mussten sich grösstenteils zusätzliche Zeitstrafpunkte aufschreiben lassen. Evelyne Buss­mann, die für diese schwere Aufgabe Hengst Virtuoso Semilly sattelte, zeigte als vorletzte Reiterin nochmals eine tolle 4er- Runde in der Zeit und sicherte sich damit den dritten Rang...

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der PferdeWoche.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 22/19)

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