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Ein Jahr Berufsbildungsfonds.
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«Es geht auch um die Erhaltung von Wissen»

21.03.2017 13:20
von  Sascha Dubach //

Vor genau einem Jahr wurde der Berufsbildungsfonds der Pferdebranche rechtskräftig eingeführt. Das ist die Finanzierungsgrundlage für die Ausbildung von Lehrlingen durch die Organisation der Arbeitswelt (OdA) Pferdeberufe. Die Einführung, verbunden mit dem Versenden der entsprechenden Rechnungen, war von Misstönen begleitet. «Wieso muss ich zahlen, ich beschäftige ja gar keine Lehrlinge?» – so oder ähnlich tönte es quer durch die gesamte Rösselerszene. Einer der grössten Kritiker dabei ist Urs Heer, Horsemanship-Instruktor und Pferdetrainer. Die «PferdeWoche» bat ihn zusammen mit OdA-Vizepräsident Derek Frank und SHP­Präsident Martin H. Richner zum Gespräch.

Finanzieren wir mit dem Berufsbildungsfonds nur das Hobby primär junger Mädchen? Wie viele Lehrlinge schliessen pro Jahr überhaupt ab? Wird zu viel Geld in das Bildungssystem gepumpt? Bestehen die ausgebildeten Lehrlinge überhaupt auf dem freien Arbeitsmarkt? Gibt es genügend fähige Ausbildner in der OdA und wie werden diese kontrolliert? Diese und andere provokative Fragen stellte sich Urs Heer, Gründer der HETS Schule für Natural Horsemanship, als er im vergangenen Jahr den Brief mit dem Einzahlungsschein für den Berufsbildungsfonds erhielt. «Es ist wie mit den Steuern. Wenn ich für etwas zahlen muss, will ich auch genau wissen, für was», so der Pferdetrainer aus dem bündnerischen Champfèr. Er gelangte mit seinen Fragen an die «PferdeWoche». Gemeinsam mit ihm haben wir diese an Derek Frank, Vizepräsident der OdA Pferdeberufe und Verantwortlicher des Fonds sowie an Martin H. Richner, Präsident der Swiss Horse Professionals (SHP), der Vereinigung der Lehrbetriebe, gestellt.

Das interessante mehrstündige Gespräch mit den Protagonisten – bei dem es auch um die Berufsbildung allgemein, über Gesetze, Finanzen und «schwarze Schafe» geht – haben wir zusammengefasst. Nachzulesen in der «PferdeWoche»-Ausgabe Nr. 11 vom 22. März.

Reitunterricht für die Lernenden.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 11/2017)

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