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Podest Weltcupfinal 2017 in Omaha (USA) mit (v. l.): Romain Duguet (SUI, Silber), McLain Ward (USA, Gold) und Henrik von Eckermann (SWE, Bronze).
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10.10.2017 15:00
von  Sascha P. Dubach //

Am kommenden Wochenende startet in der norwegischen Metropole Oslo die neue Weltcupsaison der Springreiter. Kurz darauf nehmen auch die Dressur­reiter, Viererzug­fahrer und Voltigierer die entsprechende Saison mit dem gemeinsamen Ziel Weltcupfinal in Angriff. Irgendwie will man es noch gar nicht wahrhaben. Noch finden zahlreiche internationale Turniere, primär im Springen, draussen statt und schon lockt die Halle wieder. In der norwegischen Metropole Oslo wird am kommenden Sonntag um 13.40 Uhr das erste Glockenzeichen der neuen Weltcupsaison der Springreiter in der Europa­liga West ertönen. Eine Woche später befindet sich der Tross in Helsinki (FIN) wieder, um die begehrten Qualifikationspunkte für den prestigeträchtigen Final der inoffiziellen Hallenweltmeisterschaft zu sammeln. Die Dressurreiter starten dann ebenfalls am Turnier in Herning (DEN). Für die Viererzugfahrer steht als erste Station das Turnier in Stuttgart (GER) vom 15. bis 19. November auf dem Programm. Die Voltigierer messen sich erstmals Ende November in der spanischen Metropole Madrid.

Springen

Noch ist uns der spannende Final vom vergangenen April in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska in bester Erinnerung. Alle drei Schweizer Teilnehmer klassierten sich in den Top Ten. Romain Duguet mit Twentytwo des Biches musste sich mit nur einem Springfehler Unterschied dem US-Amerikaner McLain Ward geschlagen geben. Martin Fuchs belegte hinter dem Schweden Henrik von Eckermann den undankbaren vierten Platz, Titelverteidiger Steve Guerdat belegte den achten Platz. «Steve Guerdat ist es auch, der dank dem siebten Rang in der Weltrangliste per Ende Juli einen fixen Startplatz in der neuen Qualifikation hat», berichtet Equipenchef Andy Kistler. «Dazu kommt ein weiterer Startplatz dank dem Heim-CSI in Zürich.» In der ers­ten Phase werden  Steve Guerdat, Romain Duguet und Janika Sprunger auf Punktejagd gehen. Die beiden Herren starten am nächsten Wochenende in Oslo und am darauffolgenden in Helsinki. «Zudem haben wir mit Beat Mändli einen weiteren Starter, der es in einer der beiden Nord­amerikaligen versucht», so Kistler. Der Final findet nach dem Ausflug in die USA wieder in Europa statt, und zwar vom 10. bis 15. April 2018 in der französischen Metropole Paris.

Dressur

In Paris wird erneut paralell der Final der Dressurreiter ausgetragen. Die «Frackreiter» können an neun Stationen in West- sowie deren vier in Osteuropa Punkte sammeln. Die Schweizer Teamleaderin Marcela Krinke Susmelj hat bereits wieder «vorgesorgt» und das Qualifikationsturnier in Lipica (SLO) gewonnen. Sie führt die Rangliste ex aequo mit Patrik Kittel (SWE), Sieger in Brünn (CZE), sowie Morgan Barbaçon Mestre (ESP), der Siegerin von Mariakalnok (HUN), an. Charlotte «Tiggy» Lenherr liegt akuell mit 13 Punkten an elfter Stelle. An sechs Turnieren darf gestartet werden, die besten vier Resultate zählen. Titelverteidigerin ist Isabell Werth (GER) mit Weihegold.

Fahren

Sieben Stationen plus Final – das ist der Fahrplan der Viererzugfahrer. Erfreulicherweise konnte sich der Walliser Jérôme Voutaz als Achtplatzierter der elf Turniere umfassenden Qualifikation für die neue Saison empfehlen. Er wird bestimmt ein heisser Kandidat auf den Titel, zumal beim Weltcup Dressur keine Rolle spielt. Welche Fahrer welche Turniere bestreiten ist noch nicht bekannt. Der Auftakt ist vom 15. bis 19. November in Stuttgart (GER). Der Final dann vom 2. bis 4. Februar 2018 in Bordeaux (FRA). Titelverteidiger ist Seriensieger Boyd Exell (AUS).

Voltige

Bei den Voltigierern ist es ebenfalls noch nicht ganz definitiv, wer sich qualifiziert hat und wer wo starten wird. Der Auftakt in den Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux wird in Madrid am 23. und 24. November zelebriert. Der Final findet erneut in der Dortmunder Westfalenhalle vom 22. bis 25. März 2018 statt. Die Schweizer haben aufgrund den aktuellen Platzierungen in der Weltrangliste die Chance, in allen Kategorien vertreten zu sein. Titelverteidiger sind: Anna Cavallaro (ITA), Jannis Drewell (GER) und das Duo Silvia Stopazzini und Lorenzo Lupacchini aus Italien.

POSTER mit allen Stationen, hier zum downloaden

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 40/2017)

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