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Arthur Gustavo da Silva und Inonstop van’t Voorhof am Nationenpreisfinal in Barcelona (ESP).
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Vom Surfbrett in den Springsattel

16.06.2020 16:08
von  Peter Wyrsch //

Es ist die Geschichte eines kleinen Strandjungen, der vom Surfbrett in den Springreitsattel wechselte. Es ist die Geschichte des brasilianisch-schweizerischen Doppelbürgers Arthur Gustavo da Silva. Der inzwischen 41-jährige Springreiter des Schweizer Elitekaders ist seit 19 Jahren mit der Zürcherin Regina verheiratet, Vater zweier sportbegeisterten Söhne namens Luis Felipe (16) und Andre Luca (13) und seit 20 Jahren selbstständiger Profi im Reitsattel. «Tuca» pendelt häufig (sofern die Grenzen während der Corona-Krise nicht geschlossen sind) zwischen dem thurgauischen Langrickenbach und dem niederländischen Heythuysen hin und her. In der Provinz Limburg hat er 22 Boxen in einem Sportstall gepachtet und führt seit Anfang 2019 die Horse-Trading-Firma AGS.

Um es gleich vorwegzunehmen: «Tuca» ist zwar gebürtiger Brasilianer, im Surferparadies auf der brasilianischen Insel Florianopolis geboren und aufgewachsen, fühlt sich aber als Schweizer. Seit 2010 besitzt er auch den Schweizer Pass und reitet seit zehn Jahren mit beachtlichen Erfolgen unter Schweizer Flagge. Der nur 165 Zentimeter grosse Stilist lebt seit zwei Jahrzehnten in der Schweiz, fühlt sich hier heimisch und betont: «Ich bin zwar auch Brasilianer, dunkelhaarig und dunkeläugig, grazil und wendig und liebe meine Heimat. Im Herzen bin ich aber Schweizer und möchte meine Fähigkeiten weiterhin für die Schweiz und wenn möglich für Schweizer Sponsoren unter Beweis stellen.»

Am Strand geboren

«Tuca» wuchs wohlbehütet mit zwei Schwestern in Florianopolis, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Santa Catarina, nahe am Meer auf. Kaum konnte er gehen, stand er schon als kleiner Star auf einem Surfbrett und tanzte mit den Wellen. «Jedes Kind ist in ‘Floripa’ (wie die Einheimischen ihre Inselstadt nennen) schon mit drei, vier Jahren ein Wellenreiter», erzählt Da Silva. Auf der Insel im Atlantik hat es 42 Strände und die Wassertemperatur sinkt nie unter 19 Grad. An Spitzen-Sonnentagen surft man bei Wassertemperaturen um 27 Grad. Vermutlich hat «Tuca» sein Gleichgewichtsgefühl und die Balance, die auch im Springsattel notwendig ist, hier von der Pike auf erlernt.

Den vollständigen Artikel finden sie in der aktuellen Ausgabe.


(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 24/2020)

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