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Bezaubernde Show mit viel Energie

von  Corinne Hanselmann //

Piaffierende Hengste, eindrückliche Friesen, töltende Islandpferde, der witzige Esel Basile und folgsame Lusitanos beeindruckten am Wochenen­de das Publikum im beinahe ausverkauften Zürcher Hallenstadion: Die Apassionata, eine Unterhaltungsshow mit Pferden, bot mit dem neuen Programm «Im Licht der Ster­ne» unvergessliche Stunden für Jung und Alt. Die Hauptrolle in der Geschichte spielte Leyla. Sie sah eine Sternschnuppe zu Boden fallen und sammelte den Sternenstaub ein, um damit alle Menschen glücklich zu machen. Auf dem Weg zu ihrem «Versteck», dem verwunschenen Palast, traf sie Riesen
und Zwerge. Diese stellten ein Shire-Horse und mehrere Shet­landponys dar. Die Dressurreiterin Daphne de Visser, gekleidet mit einem wunderschönen Kostüm, begeisterte mit ihrem «Grossen» das Publikum.

Hinter den Palastmauern traf Leyla viele Freunde und den geheimnisvollen Reiter Pedro. Währenddessen schlich sich eine dunkle Gestalt in den ­Palast und stahl den Sternenstaub. Leyla und Pedro verfolgen die Diebe. Sie verlieren sich aber aus den Augen und Pedro macht sich alleine auf den Weg, den Sternenstaub zu retten. Eindrückliche Show­elemente mit Pferden und Tänzer umrahmten die Reise der beiden. Den grössten Applaus ernteten dabei die waghalsigen ­Stunts von François Jacquelin und seinem Team. Im Galopp kletterten sie unter dem Pferdebauch durch wieder auf den Sattel.

Christophe Hasta Luego löste beim Publikum ebenfalls viel Begeisterung aus. Der Franzose kommandierte seine vier Lusitanos, die übrigens die bei dieser Rasse seltene Falb-Färbung haben, mit kaum sichtbaren Zeichen. Er liess sie steigen, das Kompliment machen und kletterte von einem Pferderücken auf den nächs­ten. Die spielerische Leichtigkeit, mit der er sich mit seinen Vierbeinern verständigte, löste bei vielen Zuschauern Staunen aus. Vorgeführt von Luis Valença und seinem Team glänzten ebenfalls Lusitanos, jedoch mit Dressurlektionen der Hohen Schule.

Nervenstärke bewiesen die Is­landpferde vom Team Meike Arnason und Uli Reber, die mit sogenannten «Wunderkerzen» an den Hufen ihre Runden tölteten.
Der Esel Basile legte sich mitten im Hallenstadion in sein Bett und zog sich die Decke über den Kopf. Später beeindruckte er mit seinem zur ­Musik passenden Spanischen Schritt. «Die Ausbildung von Eseln braucht viel Zeit und Geduld», weiss sein Trainer Laurent Jahan. Musikalisch wurde die Apassionata von der isländischen Sängerin Arndis Halla untermalt.

Die Geschichte hat natürlich ein «Happy End»: Pedro ­konn­te den Sternenstaub retten und Leyla zurückbringen. Gemein­sam mit allen Reitern und Pfer­den der Show feierten sie ihr Glück im Hallenstadion. Die Apassionata wird im nächs­ten Jahr am 12. und 13. November wieder in Zürich zu Gast sein, mit der neuen Show «Gemeinsam bis ans Ende der Welt».

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 46/2010)

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