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Das Schweizer Team gewann 2016 erstmals den Nationenpreis von Kanada in Calgary. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Auftakt in die Nationenpreisserie der Europa Division I

26.04.2017 08:11
von  Sascha P. Dubach //

Wie wichtig die Nationenpreisserie unter der Federführung des Reitsportdachverbandes FEI ist, zeigte sich jüngst in den zahlreichen Diskussionen rund um die weltumspannende Serie der Springreiter. Im 108. Jahr seit der ersten Austragung 1909 starten Equipen aus rekordverdächtigen 50 Nationen in die Qualifikation. Der hochdotierte Final findet auch in diesem Jahr wieder im Herbst in Barcelona (ESP) statt. Titelverteidiger ist das Team aus Deutschland. Die Schweiz strebt primär den Ligaerhalt an und will sich für den Final qualifizieren und dort erstmals ein Topresultat erreichen. Acht CSIO-Turniere auf Fünfsternniveau stehen wie gewohnt auf dem Programm der Europa Division I. Den Auftakt macht der Nationenpreis von Belgien in Lummen am kommenden Wochenende.

In diesem Jahr wurde erneut ein bisschen am Reglement geschraubt. An den acht Turnieren der «Topliga» können die acht teilnehmenden Nationen Frankreich, Deutschland, Spanien, Irland, Italien, die Niederlande, Schweden und die Schweiz an sechs vorgegebenen Turnieren Punkte sammeln. Die vier besten Resultate zählen dann für den Endstand, respektive für die Finalqualifikation. Das Schweizer Team um Equipenchef Andy Kistler und Coach Thomas Fuchs werden in La Baule (FRA), St. Gallen, Rotterdam (NED), Falsterbo (SWE), Hickstead (GBR) und Dublin (IRL) auf Punktejagd gehen. «Wir haben zum Glück in der Zwischenzeit auch Einladungen für die beiden weiteren Turniere in Lummen und Rom erhalten», so Kistler. «Hier können wir zwar keine Punkte sammeln, aber mit einem Topresultat unseren Kontrahenten entsprechende Zähler ‘klauen’.» Will heissen, wenn die Schweiz in Lummen beispielsweise gewinnt, erhält der punktberechtigte Zweite nicht die vollen 100 Punkte für den Sieg, sondern nur 90 für den zweiten Platz. Für die Schweiz wurden für den kommenden Freitag – die Prüfung beginnt um 16 Uhr – die folgenden Reiter aufgeboten: Walter Gabathuler, Paul Estermann, Steve Guerdat, Nadja Peter Steiner und Pius Schwizer. Wie immer entscheidet der Equipenchef zusammen mit dem Coach am Vorabend über die definitive Zusammensetzung der Equipe. Falls Walter Gabathuler zum Einsatz gelangt, wäre dies sein erster Nationenpreiseinsatz seit zwölf Jahren. Letztmals startete der Aargauer 2005 in Kopenhagen (DEN).

Für den Final, welcher vom 28. September bis 1. Oktober in Barcelona (ESP) zur Austragung gelangt, qualifizieren sich insgesamt 18 Nationen plus das Heimteam aus Spanien, falls nicht schon qualifiziert. Die sieben besten Equipen aus der Europa Division I sowie die beiden besten Teams aus der Division II, in welche sich nicht weniger als 19 Nationen eingeschrieben haben. Dazu gesellen sich zwei Mannschaften aus der Nordamerika-Liga sowie zwei aus Südamerika. Einen Finalplatz gibt es für ein Team aus Afrika, deren zwei für Asien und den Mittleren Osten.

Unterstützen Sie das Schweizer Team

Das Schweizer Team ist immer froh um Unterstützung aus der Heimat. Wir haben diesbezüglich auf einer Doppelseite alle Turniere der Europa Division I zusammengefasst und geben dazu einige Tipps zur Anreise, Übernachtung und für Sehenswürdigkeiten.

Das entsprechende PDF kann HIER heruntergeladen werden.

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