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Marcela Krinke Susmelj und Smeyers Molberg. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Deutschland holt Gold, Schweiz auf dem achten Platz

23.08.2017 21:49
von  Sascha P. Dubach //

Das Schweizer Dressur-Quartett mit Anna-Mengia Aerne, Charlotte Lenherr, Antonella Joannou und Marcela Krinke Susmelj belegt an der Europameisterschaft im Ullevi-Stadion in Göteborg (SWE) den achten Platz. Krinke Susmelj und Anna-Mengia Aerne schafften ganz knapp in der Einzelwertung den Sprung in den Grand Prix Spécial (Top 30). Die Goldmedaille ging wie erwartet an Deutschland, Silber überraschend an Dänemark und Bronze eroberte das Heimteam Schweden.

Am gestrigen Tag lief es in der ersten Serie des Grand Prix nicht optimal für das Schweizer Team. Charlotte «Tiggy» Lenherr wurde aufgrund der Blutregel eliminiert. Anna-Mengia Aerne erhielt für ihren gelungenen Auftritt vom Richtergremium 68.671 Prozentpunkte.

Heute Mittwoch waren nun Joannou und Krinke Susmelj an der Reihe. Den Auftakt machte die 50-jährige Genfer Frohnatur Joannou mit ihrem zwölfjährigen CH-Wallach Dandy de la Roche CMF – sie erhielt 67.671 Prozentpunkte. «Die Verbindung zu Dandy war sehr angenehm.» Trotzdem gab es einen Fehler in den Einerwechseln. «Beim Fehler war ich vielleicht fast ein bisschen zu entspannt und habe dabei etwas zu viel Druck gegeben, was er postwendend quittierte.»

Einen verpatzten Auftritt musste auch Krinke Susmelj konstatieren. Schon nach dem ersten Halt galoppierte ihr Dänenwallach Molberg an, anstelle eines Auftaktes im Trab. Die erste tiefe Wertung konnte sie mit gewohnt tollen Passagen korrigieren, doch dann war «Molle», wie sie selbst sagt «nicht mehr richtig bei mir». Irritierend für den «heissen» Wallach waren vielleicht auch die Leuchtreklamen an der Bande, die während des Rittes plötzlich anfingen zu flackern. «Ich habe das selbst nicht wahrgenommen, da ich total auf ‚Molle’ fokussiert war, doch ich merkte, dass irgendetwas nicht stimmt», so Krinke. Hinzu kam noch ein Fehler in den Einerwechseln – das Resultat: 68.857. Sie musste zittern, schaffte es mit dem 29. Platz dann aber gerade noch in den Grand Prix Spécial. Anna-Mengia Aerne gelang mit dem 30. Rang ebenfalls den Aufstieg in den Spécial.

Die Einzelränge der Schweizer: 29. Platz Marcela Krinke; 30. Anna-Mengia Aerne; 33. Antonella Joannou und Charlotte Lenherr wurde eliminiert.

Gewonnen wurde der Grand Prix von der Deutschen Isabell Werth auf Weihegold mit 83.743, gefolgt von ihrem Landsmann Sönke Rothenberger mit Cosmo (78.343) und der Dänin Cathrine Dufour (DEN) mit Cassidy (78.300).

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