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Gold für Deutschland (v.l.): Isabell Werth, Dorothee Schneider, Sönke Rothenberger und Jessica von Bredow-Werndl. Foto: Hippo Foto Team
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Deutschland verteidigt Gold souverän

13.09.2018 23:29
von  Florian Brauchli //

Deutschland hat die Goldmedaille in der Dressur-Teamwertung souverän verteidigt. Das Quartett mit Jessica von Bredow Werndl, Dorothee Schneider, Sönke Rothenberger und Isabell Werth siegte mit 242.95 Prozentpunkten deutlich (242.950 Prozent). Silber und Bronze gingen an die USA und Grossbritannien. Die Goldmedaille für Deutschland war dabei nie wirklich in Gefahr. Die Schweiz konnte die eigenen hohen Erwartungen nicht erfüllen und beendete den Wettkampf mit rund 200 Prozent nur auf Rang 13.

Spätestens nach Rothenbergers Ritt auf Cosmo war den Deutschen der Titel kaum mehr zu nehmen. Der Hesse zeigte eine tolle Darbietung mit nur zwei kleinen Missgeschicken. Isabell Werth machte dann auf Bella Rose alles klar. Die deutsche Dressurqueen erhielt sehr hohe Noten und vor allem die Piaffen waren sehr nahe an der Perfektion. Silber sicherte sich das Heimteam mit Steffen Peters, Adrienne Lyle, Kasey Perry-Glass und Laura Graves. Grossbritannien gewann mit Charlotte Dujardin, Carl Hester, Spencer Wilton und Emile Faurie.

Für die Schweiz startete Caroline Häcki mit dem CH-Wallach Rigoletto Royal. Die Zürcherin konnte nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen und erhielt lediglich 63.54 Prozentpunkte. Rund vier Prozent besser war Birgit Wientzek Pläge mit dem Hannoveraner Robinvale. Das Paar patzte in der Zweier-Galoppwechseln, dazu kamen einige Taktunreinheiten. «Ich hatte wirklich Spass und ich denke auch Robinvale hatte Freude. Er war cool und konzentriert. Er hat einen super Job gemacht. Leider hat es nicht für die persönliche Bestleistung gereicht.»

Antonella Joannou und ihr CH-Wallach Dandy de la Roche CMF begannen mit einer schönen Trabverstärkung, patzten aber beim Rückwärtsrichten. Das Highlight des Paares waren die Zweierwechsel. «Es war ein schöner Ritt, aber ich habe nicht so viel riskiert. Mein Ziel war 70 Prozent, leider hat dies nicht geklappt», so die Genferin. Die Richter bewerteten Joannou mit 68.82 Prozent. Den Abschluss machte die Jüngste im Team – die 22-jährige Zürcherin Estelle Wettstein. Nach einem vielversprechenden Start mit tollen Trabverstärkungen wurde ihre Stute zu heiss und «explodierte» – mit drastischen Folgen in der Bewertung. Am Ende standen nur 62 Prozent. «Ich bin enttäuscht, klar. Es hat heute einfach nicht zusammengepasst. Ich schaue aber nach vorne, das war sicher nicht meine letzte WM.»

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