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Arthur Da Silva mit Inonstop Van T Voorhof. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Enttäuschender siebter Platz für die Schweiz

10.09.2017 01:17
von  Sascha P. Dubach //

Im mit umgerechnet 310'000 Franken dotierten Nationenpreis von Kanada in Spruce Meadows (Calgary) gewann die Equipe der USA mit Lauren Hough (Waterford), Charlie Jacobs (Cassinja), Lillie Keenan (Fibonacci) und Beezie Madden (Darry Lou). Das Schweizer Team von Equipenchef Andy Kistler belegte den enttäuschenden siebten Platz, nachdem man im Vorjahr noch gewann. Somit kam man noch nicht einmal in den zweiten Umgang der Top Sechs. Zweite wurden die Brasilianer, die mit den USA um den Sieg stechen mussten. Der dritte Platz ging an das Team aus Deutschland.

Startreiter Steve Guerdat bekundete bis zum zehnten Hindernis des mit 15 Efforts ausgestatteten Parcours von Leopoldo Palacios (VEN) keinerlei Mühe. Seine elfjährige Franzosenstute Cayetana sprang souverän, doch beim Rolex-Steilsprung touchierte die Stute mit den Hinterbeinen die Stangen etwas arg. In der nachfolgenden zweifachen Kombination kam nochmals je ein Fehler hinzu. «Cayetana ist vermutlich ab dem ersten Fehler derart erschrocken, dass sie in der Zweifachen nicht mehr richtig gesprungen ist. Schade, bis dahin hatte ich ein super Gefühl und ich wäre gerne noch einmal in der zweiten Runde angetreten», meinte Guerdat enttäuscht.

Besser lief es «Calgary-Neuling» Arthur Da Silva. Der gebürtige Brasilianer hatte mit dem neunjährigen Belgierhengst Inonstop van't Voorhof kaum Mühe über die mächtigen Hindernisse. Für ihn gab es lediglich einen Zeitfehler. Somit lieferte er das insgesamt beste Resultat des Schweizer Quartetts ab. «Ich hatte ein sehr gutes Gefühl und der Hengst ist vom Feinsten gesprungen. Er hat viel Vermögen, das kommt ihm auf diesem Platz sicherlich entgegen», meinte Da Silva.

Ebenfalls ohne Abwurf blieb Edwin Smits mit dem zwölfjährigen Franzosenwallach Rouge Pierreville. Der Schimmel trat aber ins Wasser und erntete zudem einen Zeitfehler. «Er hat vor dem Absprung etwas zu fest die Mauer am Fuss des Wassergrabens betrachtet und war vielleicht etwas irritiert», so der gebürtige Niederländer über den Fehler. Zum Abschluss lieferte Pius Schwizer mit der neunjährigen Zangersheidestute Chidame mit 13 Punkten das Streichresultat.

«Ich bin einfach nur enttäuscht», meinte Equipenchef Andy Kistler. «Aber auch extrem stolz über die Leistung von Arthur.»

Jetzt heisst es Daumen drücken für die beiden Schweizer im höchstdotierten Grand Prix der Welt am Sonntag. Dafür qualifiziert haben sich Steve Guerdat, Arthur Da Silva und Pius Schwizer.

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