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Lord Pepsi unter Paul Estermann. Foto: Katja Stuppia
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Estermann verliert Spitzenpferde

20.01.2020 08:43
von  Sascha P. Dubach //

Der unter dem Verdacht der Tierquälerei stehende Springreiter Paul Estermann verliert seine Spitzenpferde. Der 14-jährige Oldenburgerwallach Lord Pepsi ist rechtzeitig für die Olympischen Spiele an eine brasilianische Besitzergemeinschaft verkauft worden. Wie «Studforlife» berichtet, soll der Vierbeiner dem 17-jährigen Philip Greenlees helfen, an die Weltspitze zu kommen. Lord Pepsi war beim Dachverband FEI zu je 50 Prozent auf Estermann und Maria Traber eingetragen. Wie der «Blick» recherchierte, hat Traber auch die drei weiteren Pferde Newberry Cleverleaf, Cantini della Caccia sowie Trendsetter von Estermanns Hof abgeholt.

Ebenfalls unter einem neuen Reiter zu sehen sind die weiteren Spitzenpferde, die im Besitz von Arthuro Fasana stehen. Sie wechseln allesamt in den Stall von Bryan Balsiger. «Bryan hat bereits einige grossartige Pferde und mit Olivier de Coulon auch einen tollen Mäzen. Ich habe meinte Entscheidung nach einem Gespräch mit ihm getroffen», bestätigt Fasana gegenüber der «PferdeWoche». «Bryan ist ein Reiter mit Zukunftspotenzial, der von seiner ganzen Familie ideal unterstützt wird, das war für mich ein entscheidender Faktor.»

Zu den Vierbeinern die zu Balsiger wechseln gehören Anaba Haize, Curtis Sitte, Gamin van't Naastveldhof, Illusion III sowie die neunjährige Babylone des Erables. Die CH-Stute wurde am Wochenende bereits von Bryan Balsiger in Leipzig eingesetzt.

Estermann könnte noch weiteres Ungemach drohen. Gemäss «Blick» sei bei der Staatsanwaltschaft Luzern eine weitere Strafanzeige gegen den Springreiter eingegangen. So soll auch der zwölfjährige Belgierhengst Curtis Sitte misshandelt worden sein. «Die Untersuchung ist noch pendent», bestätigt Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft gegenüber der Zeitung.

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