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Überragend mit Doppelnull: Steve Guerdat mit Bianca. Foto: Katja Stuppia
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Frankreich siegt vor der Schweiz

03.06.2018 16:43
von  Sascha P. Dubach //

Frankreich heisst der Sieger im Nationenpreis der Schweiz in St. Gallen. Im gut gefüllten Gründenmoos verzeichnete das Team von Equipenchef Philippe Guerdat insgesamt drei Doppelnuller und beendete ohne den Einsatz ihres vierten Reiters die Prüfung ohne jeden Makel. Die Schweiz präsentierte sich trotz kleinen Flüchtigkeitsfehlern in Topverfassung und beendete mit total acht Punkten auf dem zweiten Platz – exakt gleich wie im Vorjahr. Mit 13 Punkten eroberten die Belgier den dritten Podestplatz.

Werner Muff eröffnete aus Schweizer Sicht die Prüfung und kam mit dem zehnjährigen Niederländerwallach Daimler etwas zu dicht an den schmalen Steilsprung in Rot, worauf die Stange fiel. Nach ihm waren alle Augen auf den «Rückkehrer» Beat Mändli gerichtet. Mit der zehnjährigen Niederländerstute Dsarie hatte er Mühe und etwas zu wenig Tempo auf den Buschoxer vor der dreifachen Kombination. Die hintere Stange wackelte bedrohlich, blieb aber in den Halterungen. Die Quittung kam dann aber postwendend beim Einsprung in die Dreifache – die Stange der Stationata konnte sich nicht mehr in den Löffeln halten. «Ich hatte etwas wenig 'Schuss' auf die Dreifache. Im bin aber ganz zufrieden, auch mit Sicht auf den Grand Prix. Einen Nuller hätte ich natürlich gerne gezeigt», so Mändli

Sowohl Steve Guerdat mit der zwölfjährigen Schwedenstute Bianca als auch Schlussreiter Martin Fuchs mit dem elfjährigen Niederländerhengst Chaplin blieben zur Freude des Publikums absolut makellos.

Frankreich ging es wie der Schweiz in Samorin – ihr Schlussreiter Olivier Robert musste nach den drei Nullern von Mathieu Billot (Shiva d’Amaury), Alexandra Francart (Volnay du Boisdeville) und Nicolas Delmotte (Ilex) nicht mehr antreten. Die Franzosen übernahmen nach dem ersten Umgang die Führung mit einem blanken Konto vor der Schweiz mit vier Punkten und Belgien mit neun.

Im zweiten Umgang konnte Startreiter Werner Muff seinen Abwurf aus dem ersten Umgang wieder gutmachen. Obwohl sich Daimler vor dem Wassergraben etwas zierte, blieb das Paar am Schluss makellos. Auch Beat Mändli wollte seinen Fehler ausmerzen. Die Wendung auf den Buschoxer gelang ihm gut, die Dreifache dieses mal kein Problem. Gegen Ende des Kurses schlich sich dann aber doch noch ein Flüchtigkeitsfehler ein. Dsarie riss die Planke beim Aussprung aus der zweifachen Kombination. Ihm folgte Steve Guerdat. Im Sattel von Bianca bekundete der Jurassier keine Mühe mit dem Kurs und beendete mit einem Doppelnuller. Da die Franzosen ebenfalls drei Doppelnuller zeigten, stand der Sieg bereits vorher fest. Die Schweiz konnte sich weder nach vorne verbessern, noch von hinten überholt werden und so verzichtete auch Martin Fuchs auf die Reprise.

Philipp Guerdat freute sich und gab auch gleich ein Bekenntnis an St. Gallen ab: «Der CSIO im Gründenmoos war schon während meiner Aktivzeit mein Lieblingsturnier und nun als Equipenchef ist es genauso.»

In der Zwischenwertung der Nationenpreisserie verteidigt die Schweiz mit 270 Zählern die Führung vor Deutschland (180) und Spanien (170).

 

 

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