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Nicht im Final: Martin Fuchs mit Clooney. Foto: Dirk Caremans
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Kein Schweizer im Final der Top Zwölf

27.08.2017 15:27
von  Sascha P. Dubach //

Pech im ersten Umgang des Einzelfinals der Springreiter an der Europameisterschaft im schwedischen Göteborg. Alle drei verbleibenden Schweizer mussten Fehler in Kauf nehmen und schafften es nicht in den zweiten Umgang, der für die Top Zwölf reserviert ist.

Romain Duguet und Twentytwo des Biches scheiterten bereits an Hindernis Nummer vier, der zweifachen Kombination, wo an beiden Elementen die Stangen in den Sand fielen. Der Reiter gab danach vernünftigerweise auf. «Ich bin enttäuscht, das waren zwei unnötige Fehler, danach war die Motivation weg. Insgesamt war die EM aber trotzdem toll, die Freude über die gewonnene Bronzemedaille mit dem Team überwiegt», so Duguet.

Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler am zweiten Hindernis kostete auch Steve Guerdat mit Bianca den Aufstieg in die zweite Runde. «Ich war einfach zu wenig perfekt. Bianca hingegen war die ganze Woche absolut top, vielleicht hat insgesamt auch etwas das Glück gefehlt», resümierte der Jurassier.

Martin Fuchs startete mit Clooney vom zweiten Zwischenrang aus in die Aufgabe mit zwölf Hindernissen und 15 Efforts. Der elfjährige Westfalenwallach zeigte sich konzentriert, doch musste auch Fuchs beim Einsprung in die zweifache Kombination einen Fehler hinnehmen. Die Linie mit dem offenen Wassergraben bereitete dem Zürcher – im Gegensatz zur Teamentscheidung – keine Mühe. Dafür folgte aber ein weiterer Fehler beim Einsprung in die dreifache Kombination. Mit insgesamt 10.03 belegt Fuchs nach dem ersten Umgang den 13. Rang – und verpasst somit die finale Entscheidung. «Ich bin riesig enttäuscht. Das Gefühl war eigentlich gut. Clooney, war auch nach dem ersten blöden Fehler bemüht. Ich wusste, ich darf keinen Fehler mehr begehen. Die anschliessende Wasserlinie klappte auch problemlos, vielleicht bin ich dann etwas zu schnell auf die Dreifache gekommen. Mit Clooney bin ich aber super zufrieden, es hat insgesamt einfach etwas ein Kleinigkeiten gefehlt», bilanzierte Fuchs.

An der Spitze des Klassementes blieb der Einheimische Peder Fredricsson mit All In eine Klasse für sich. Obwohl die Stangen zwei Mal bedenklich klapperten, zeigte er eine weitere Nullrunde zur Begeisterung des Publikums im Ullevi-Stadion. Mit blankem Konto führt er vor dem Final vor Cian O’Connor (SWE, 2.25), Harrie Smolders (NED, 5.52), Shane Sweetham (IRL, 6.10) und Philipp Weishaupt (GER, 6.73).

Der entscheidende Final beginnt um 16 Uhr.

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