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V. l.: Silber für Cathrine Dufour (DEN), Gold für Jessica von Bredow-Werndl (GER) und Bronze für Charlotte Dujardin (GBR). Foto: Screenshot clipmyhorse.tv
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Kürgold für Jessica von Bredow-Werndl

11.09.2021 16:18
von  Sascha P. Dubach //

An der Europameisterschaft Dressur in Hagen (GER) gewann Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB und 91,021 Prozentpunkten die Goldmedaille. Silber ging nach Dänemark zu Cathrine Dufour mit Bohemian und 88,436. Bronze durfte Charlotte Dujardin (GBR) mit Gio und 87,246 in Empfang nehmen.

Nach Gold im Spécial gab es für Jessica von Bredow-Werndl und Dalera BB auch Gold in der Kür. Nach Doppelgold an den Olympischen Spielen, jetzt also dreifach goldenes Edelmetall an der EM vor heimischem Publikum – unglaublich! Von den Richtern erhielt das Paar, das harmonisch und mit Höchstschwierigkeiten unterwegs war und keine Fehler zeigte, 91,021 Prozentpunkte. «Ich bin so dankbar, dass ich ein solch tolles Pferd reiten darf. Mehr geht im Moment einfach nicht», so die 35-jährige Bayerin.

Vor ihr übernahm die Dänin Cathrine Dufour mit Bohemian und einer tollen Kür die Spitze und zwar mit 88,436 Prozentpunkten. Das ist für dieses Paar persönliche Bestleistung. Auch sie zeigte mit dem elfjährigen Westfalenwallach Höchstschwierigkeiten, beispielsweise der direkte Übergang von den Zweier- in die Einerwechsel. Da und dort gab es bei diesem Paar jedoch auch kleine Patzer zu verzeichnen.

Ebenfalls nicht ganz fehlerfrei, aber mit 87,246 mit Bronze «dekoriert» wurde die Britin Charlotte Dujardin. Damit kam sie nicht ganz an das Ergebnis von über 88 Prozent an den Olympischen Spielen heran. 

Im Spécial gab es noch Silber, in der Kür ist es «nur» der vierte Platz für Isabell Werth und Weihegold. Für die Deutsche Serienmedaillengewinnerin eine herbe Enttäuschung. Sie hatten alles riskiert, doch es reichte mit einigen Patzerin im Programm nicht aufs Treppchen. Am Schluss zeigte Werth eine Geste, die man mit «Tja, wir haben es zumindest versucht» übersetzen könnte. Von den Richtern erhielt sie 84,896 Prozent.

Dahinter konnte sich mit 84,721 Prozent die Britin Charlotte Fry mit  Everdale auf dem fünften Schlussrang klassieren. Der starke Galopp darf man bei diesem Paar sicherlich herausheben.

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