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Longines CSI5* Basel: Auftakt in die WM-Saison

15.11.2017 09:07
von  Georges Zehnder //

Der Longines CSI Basel vom 11. bis 14. Januar 2018 gilt als Startschuss ins Jahr der Weltmeisterschaften im kommenden September in Tryon (USA). Mit ein Grund, warum sich zum Saisonauftakt in der St. Jakobshalle die komplette Weltelite trifft. In insgesamt 17 Konkurrenzen – zehn für die internationalen Stars und sieben für die Amateure – wird ein Gesamtpreisgeld im Umfang von 730’000 Franken vergeben.

Die neunte Auflage des Longines CSI5* Basel verspricht wie in den vergangenen Jahren Springsport auf höchstem internationalem Niveau. Über 30 der 40 weltbesten Reiter treten an. Das ist eine bessere Besetzung als bei Olympischen Spielen oder anderen grossen internationalen Championaten. Insgesamt messen sich an den vier Turniertagen rund 60 Athleten aus über 16 verschiedenen Ländern. Total gelangen 17 Prüfungen mit einem Preisgeld von 730’000 Franken bei einem Budget von rund 3,5 Millionen Franken zur Austragung.

Bei den Fünfsternwettbewerben kommt ein Preisgeld inklusive der Spezialpreise von 687’000 Franken zur Auszahlung. Allein der Longines Grand Prix am Sonntagnachmittag ist mit 330’000 Franken ausgestattet. Für den Sieger dieses Springens werden 100'000 Franken bereitgestellt. Bei diesen monetären Aussichten war das Interesse der internationalen Stars natürlich riesig. Ein zusätzlicher Anreiz ist die Tatsache, dass die Reiter in neun Springen Punkte für die Weltrangliste gewinnen können. Das ist einmalig für ein internationales Hallenturnier. Ein Beleg für die hervorragende Besetzung sind die bis jetzt eingegangenen provisorischen Zusagen. So reisen beispielsweise aus Deutschland Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Daniel Deusser, Marcus Ehning und der nur wenige Kilometer von Basel wohnhafte Hans-Dieter Dreher an. Für Grossbritannien sind nebst dem früheren Weltranglistenersten Scott Brash, Ben Maher und der legendäre John Whitaker am Start. Aus Frankreich kommen die Mannschaftsolympiasieger Roger-Yves Bost, Pénélope Leprevost, Philippe Rozier und Kevin Staut. Sie werden von Vizeweltmeister Patrice Delaveau und Simon Delestre begleitet.

Stark sind auch die Delegationen aus Belgien mit Niels Bruynseels, dem letzten Sieger im Basler Grand Prix, den Gebrüdern Nicola und Olivier Philippaerts und Grégory Wathelet sowie aus Schweden mit dem aktuellen Europameister Peder Fredricson und Henrik von Eckermann einzuschätzen. Von den Top Ten der Weltrangliste fehlen nur einige Namen aus Übersee. Sie werden beim zwölfwöchigen «Winter Equestrian Festival» in Florida an Start gehen.

Angeführt werden die nationalen Grössen von Olympia- und Weltcupsieger Steve Guerdat und von den übrigen Mitgliedern der diesjährigen Europameisterschaftsequipe im schwedischen Göteborg, wo sich das Team über den Gewinn von Bronze freuen konnte. Es sind dies Romain Duguet, Martin Fuchs, Nadja Peter Steiner und Ersatzreiterin Janika Sprunger. Zu den Arrivierten der nationalen Delegation zählen ausserdem Pius Schwizer, Paul Estermann, Walter Gabathuler, Werner Muff, Jane Richard Philips und Niklaus Rutschi. Insgesamt werden ungefähr 20 Schweizer bei den Fünfsternkonkurrenzen gemeldet.

Begehrt sind die Startplätze auch in der internationalen Amateur-Tour. Interessierte Reiter aus zehn Nationen möchten antreten. Es werden sechs Qualifikationsspringen und ein Final ausgetragen. Die finale Konkurrenz findet am Samstagnachmittag statt und ist mit satten 25’000 Franken ausgestattet. Zu den Starts in den Amateurprüfungen sind neu nur noch Reiter zugelassen, die national oder international nicht über 140 Zentimeter oder höher gesprungen sind.

Der Vorverkauf für den Longines CSI Basel vom 11. bis 14. Januar 2018 ist bereits im Gang. Karten sind bei Ticketcorner erhältlich.

www.csi-basel.ch

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