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Führende nach Tag eins des Weltcupfinals 2018 in Paris: Elizabeth Madden auf Breitling. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Madden in Führung, Guerdat auf Rang elf

12.04.2018 22:07
von  Florian Brauchli //

In der ersten Konkurrenz des Weltcupfinals der Springreiter in Paris (FRA) konnten sich die Schweizer nicht wie gewünscht ins Szene setzen. Steve Guerdat und Bianca landeten auf Rang elf, Paul Estermann und Lord Pepsi beendeten die Prüfungen auf Rang 23. Der Sieg ging an Elizabeth Madden (USA) auf Breitling vor Daniel Deusser (GER) mit Cornet d’Amour und Devin Ryan (USA) auf Eddie Blue.

Traditionell wird die erste Prüfung nach Wertung C ausgetragen, die Abwürfe werden also in Zeit (vier Sekunden pro Abwurf) umgerechnet. Paul Estermann und sein zwölfjähriger Oldenburger Lord Pepsi, welche zum ersten Mal an einem Weltcupfinal teilnahmen, nahmen die Aufgabe mutig in Angriff. Doch bereits bei der ersten Variante zum Abkürzen geriet das Paar zu dicht an den Steilsprung mit der Nummer zwei und die Stange fiel zu Boden. In der zweifachen Kombination mussten sie einen zweiten Abwurf in Kauf nehmen. Acht Sekunden Zuschlag zu einer Zeit von 65.39 Sekunden bedeuten am Ende Rang 23.

Steve Guerdat und Bianca zeigten eine grandiose Vorstellung. Die Schwedenstute beeindruckte mit Sprunggewalt und Übersicht. Die Abkürzungen gelangen wunschgemäss, doch die blaue Planke, das drittletzte Hindernis, wurde ihnen zum Verhängnis. Eine ganz leichte Touche liess die Planke zu Boden fallen. Die Zeit von 63.80 Sekunden hätte für Platz fünf gereicht, mit den vier Strafsekunden musste sich der Olympiasieger von 2012 mit Platz elf begnügen. «Bianca war einfach super. Der Fehler ist frustrierend. Das Glück war heute wieder einmal nicht auf unserer Seite. Ich hoffe, dass sich das bereits morgen ändert», so Guerdat.

An der Spitze hielt sich lange der Belgier Pieter Devos mit Espoir und einer Zeit von 64.67 Sekunden. Doch die US-Amerikanerin Elizabeth – genannt Beezie – Madden zeigt mit Breitling eine fantastische Runde. Das Paar blieb fehlerfrei und realisierte mit 61.89 Sekunden eine nicht zu unterbietende Marke. Daniel Deusser kam mit Cornet d’Amour noch am nächsten an die Führende heran, doch der Deutsche verpasste die Bestzeit um 72 Hundertstel. Devin Ryan, Marcus Ehning (GER) und Henrik von Eckermann (SWE) landeten auf den Rängen drei bis fünf.

Morgen Freitag findet die zweite Wertungsprüfung statt – ein Springen nach Wertung A mit einem einmaligen Stechen. Start ist erneut um 20.30 Uhr.

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