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GP-Zweiter am CSIO St. Gallen: Beat Mändli auf Dsarie. Foto: Katja Stuppia
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Mändli im GP nur von Diniz geschlagen

01.06.2018 19:03
von  Florian Brauchli //

Beat Mändli hat im mit 150'000 Franken dotierten Grossen Preis des CSIO5* St. Gallen ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der gebürtige Schaffhausen musste sich im Sattel von Dsarie nur der Portugiesin Luciana Diniz auf Fit For Fun geschlagen geben. Rang drei ging an die Britin Harriet Nuttall auf A Touch Imperious. Martin Fuchs verpasste das Podest als Vierter nur knapp.

13 Paare durften im von Gérard Lachat konzipierten Parcours zum zweiten Umgang starten. Nur zwei Paare blieben in der ersten, äusserst schwierigen Runde makellos, drei Paare stiegen mit einem Zeitstrafpunkt in die Reprise auf. Die ersten acht Paare in der Entscheidung hatten also bereits ein Vier-Punkte-Manko auf dem Konto. Startreiter Hans-Dieter Dreher (GER) ritt auf Belinda kontrolliertes Risiko und setzte in fehlerfreien 40.19 Sekunden die erste Marke. Pius Schwizer und Living the Dream verpassten diese im Anschluss knapp (Schlussrang neun). Olivier Robert (FRA) auf Eros verbesserte die Bestmarke auf 37.52 Sekunden. Martin Fuchs und sein Niederländerhengst Chaplin griffen dann mutig an und wendeten eng. Ihr Risiko wurde mit der neuen Bestzeit von 36.26 Sekunden belohnt. Am Ende wurde es Rang vier. Alain Jufer auf Tic Tac gelang dies nicht, nach einem Abwurf fiel er auf Schlussrang zwölf zurück.

Es folgten die Paare ohne Springfehler in der ersten Runde. Die Britin Harriet Nuttall ging kein Risiko ein und zeigte auf A Touch Imperious eine saubere Nullrunde. Beat Mändli und die Niederländerstute Dsarie dosierten ebenfalls, aber es gelang ihnen die Führung mit rund 1,5 Sekunden zu übernehmen. Felipe Amaral (BRA) mit Premiere Carthoes musste einen Abwurf in Kauf nehmen und fiel zurück. Luciana Diniz war mit Fit for Fun das erste – und am Ende auch einzige Paar – das doppelnull blieb. Die gebürtige Brasilianerin ritt flüssig vorwärts und blieb in 38.57 Sekunden makellos. Ein Marke, die Schlussreiter Gregory Wathelet auf Nevados nicht zu knacken vermochte. Dem Belgier gelang die Wendung auf den zweitletzten Sprung nicht optimal und die Stange fiel. So durfte die Diniz als Siegerin feiern lassen und 37'500 Franken einstreichen. Mändli erhielt für Rang zwei 30'000 Franken. «Ich habe mir selber viel Druck gemacht, wollte hier gute Resultate liefern. Dsarie war einfach genial und hat mich ein paar Mal gerettet», so Beat Mändli.

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