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Lichtblick im Schweizer Nationenpreisteam: Bryan Balsiger auf Clouzot de Lassus: Foto: Dirk Caremans
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Nationenpreis Aachen: Ein Abend zum Vergessen

18.07.2019 22:35
von  Florian Brauchli //

Der Nationenpreis von Aachen stand unter keinem guten Schweizer Stern. Bereits nach fünf Ritten war für das Team von Equipenchef Andy Kistler Feierabend. Der Kampf um den Sieg hätte dagegen nicht spannender sein können. Am Ende hatte Schweden die Nase vorne und gewann vor Deutschland und Frankreich.

Den Auftakt für die Schweiz machte Pius Schwizer mit Cortney Cox. Der Oensinger lenkte die Mecklenburgerstute geschickt durch den Parcours. Das Paar zeigte eine harmonische Runde, die erst zehnjährige Stute musste dem langen Parcours aber Tribut zollen und riss die Stange des Schlusssprunges. Ein Punkt für Zeitüberschreitung kam hinzu. «Sehr schade der Fehler, vielleicht war ein bisschen die Konzentration weg nach dem langen Parcours. Steilsprünge mag sie sonst sehr gerne», so Schwizer. Aachen-Debütant Bryan Balsiger machte seine Sache sehr gut. Mit dem Schimmel Clouzot de Lassus ritt er eine sichere Runde, aber auch er musste einen Fehler in Kauf nehmen. Als dritter wäre Arthur Gustavo da Silva an der Reihe gewesen, aber der gebürtige Brasilianer musste schweren Herzens auf einen Start verzichten. «Inonstop hat Dermatitis am Hinterbein, er fühlte sich nicht gut an. Es tut mir sehr leid für das Team, ich bin sehr enttäuscht.» Schlussreiter Steve Guerdat und Venard de Cerisy mussten zwei Abwürfe in Kauf nehmen, was die Schweiz auf Rang acht landen liess.

In der zweiten Runde rissen die schlechten Nachrichten nicht ab. Schwizer und Cortney Cox schieden nach zwei Verweigerungen beim Aussprung aus der zweifachen Kombination aus. Dies bedeute die Elimination für das gesamte Team. Der Neuenburger Balsiger ritt den zweiten Durchgang dann dennoch, denn er wollte sich als Einzelreiter noch für den Grand Prix qualifizieren. Er musste sich aber gleich drei Abwürfe notieren lassen. Insgesamt ein Abend zum Vergessen. «Das war definitiv nicht unser Tag. Alles lief schief. Lichtblick war sicher Bryan, der ein gutes Debüt in Aachen feiern konnte», resümierte Equipenchef Andy Kistler.

 Nach dem ersten Umgang lagen gleich 5 Teams mit 4 Punkten gemeinsam an der Spitze. Die leicht erhöhte zweite Runde brachte mehr Fehler. Vor dem Schlussreiter lagen immer noch 4 Mannschaften innerhalb eines Abwurfes. Das Heimteam Deutschland hatte die Gegner mit Nullfehlerritten von Weltmeisterin Simone Blum, Christian Ahlmann und Daniel Deusser stark unter Druck gesetzt, doch Schweden widerstand und siegte mit lediglich einem Abwurf. Für das siegreiche Team ritten Henrik von Eckermann, Angelie von Essen, Evelina Tovek und Peder Fredricson. Rang zwei ging an Deutschland, gefolgt von Frankreich.

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