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Sieger in der CSIO-Hauptprüfung vom Donnerstag: Werner Muff auf Cosby. Foto: Katja Stuppia
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Schweizerpsalm dank Werner Muff

31.05.2018 19:46
von  Florian Brauchli //

Werner Muff hat die erste Hauptprüfung des CSIO5* St. Gallen im Stechen für sich entschieden und so dafür gesorgt, dass ein erstes Mal die Schweizer Nationalhymne ertönte. Der Seuzacher verwies im Sattel von Cosby im Stechen Luciana Diniz (POR) und Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (GER) auf die weiteren Podestplätze.

16 Paare qualifizierten sich im Parcours über 150 Zentimeter, welcher von Gérard Lachat und Werner Wüthrich konstruiert wurde, für das einmalige Stechen. 13 starteten letztendlich – unter anderem verzichteten Niklaus Rutschi und Paul Estermann, um ihre Pferde zu schonen.

Denis Lynch (IRL) und All Star stellten mit einem fehlerfreien Ritt in 45.54 Sekunden gleich zu Beginn eine gute Marke auf, welche aber gleich anschliessend von der Deutschen Janne-Friederike Meyer-Zimmermann auf Soccero um rund eine Sekunde verbessert wurde. Länger in Führung war dann Luciana Diniz. Die Portugiesin kreuzte auf ihrem Schimmel Isabeau die Ziellinie nach 44.13 Sekunden. An dieser Marke scheiterten unter anderem auch die beiden Schweizer Pius Schwizer auf Living the Dream und Bryan Balsiger mit AK's Courage, welche beide zu wenig Tempo auf den Schlussoxer herausnahmen und die Stangen fielen.

Besser machte es Werner Muff. Der Seuzacher nahm viel Risiko und wendete mit dem zehnjährigen Oldenburgerwallach Cosby, der im Besitz von Annette Würgler steht, sehr eng auf den zweitletzten Steilsprung. Das geringe Tempo machte er sofort wieder wett und die Distanz auf den Schlussoxer passte perfekt. Die Zeit stoppte bei 42.72 Sekunden. Die verbliebenen Konkurrenten mussten fast allesamt Abwürfe in Kauf nehmen – so auch Barbara Schnieper mit Cicero F. Schlussreiter Romain Duguet und sein Holsteiner Calder gingen nicht das letzte Risiko ein und platzierten sich mit einem sauberen Nuller auf Rang fünf. Pius Schwizer wurde sechster, Bryan Balsiger achter und Barbara Schnieper zehnte.

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