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Marcela Krinke Susmelj mit Smeyers Molberg. Foto: Stefan Lafrentz
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Sechster Platz für Krinke und Führung in der Gesamtwertung

19.11.2016 18:51
von  Sascha P. Dubach //

Marcela Krinke Susmelj zeigte beim Weltcupturnier in der Schleyer-Halle in Stuttgart (GER) trotz Anfangsschwierigkeiten eine tolle Kürvorstellung. Mit Molberg wurde sie zu den bewährten Klängen wie «Que sera» oder «La vie en rose» vom Richtergremium mit 75.265 Prozentpunkten bewertet, was Platz sechs bedeutet. Damit übernimmt die Luzernerin die Führung in der Gesamtwertung der Weltcup-Qualifikation.

Gewonnen wurde die Kür in überragender Manier von der Deutschen Isabell Werth mit Weihegold. Die Team-Olympiasiegerin und Einzel-Silbergewinnerin egalisierte zudem mit 89.418 Prozentpunkten den Stadionrekord, gehalten von Edward Gal (NED) mit Totilas. Die weiteren Podestplätze erkämpften sich ihre Team-Kolleginnen Kristina Brörig-Sprehe mit Desperados (86.306) und Fabienne Lütkemeier mit D'Agostino (78.886).

«Ich habe mit meinem Trainer viel über neue Elemente in der Kür diskutiert und auch wie ich es schaffe, Molberg am Schluss zum stehen zu bewegen. Vermutlich schwirrten mir einfach zu viele Gedanken durch den Kopf und... ich vergass zu Beginn die Hand zum Start der Musik zu heben», meinte Krinke Susmelj, die über sich selbst schmunzeln konnte. Nach dem Einreiten ohne Musik, wurde dann zuerst jene fürs Einreiten abgespielt – «hier blieb Molle zum Glück brav stehen» – bevor es dann losging. Das Programm selbst war ohne Makel und schön anzusehen. Einzig der «ominöse» Schluss, das Halten und Stehen, klappte einmal mehr nicht. «Wir haben etwas Neues probiert, aber es funktionierte auch dieses Mal leider (noch) nicht», so Krinke. Das Publikum verzieh es ihr und applaudierte kräftig.

Mit dem sechsten Platz erntete sie wertvolle Punkte für die Qualifikation im Hinblick auf den Weltcupfinal im kommenden Frühjahr in Omaha, Nebraska (USA). «Das ist nach wie vor unser Ziel und wir sind auf einem guten Weg. Als nächstes steht nun das Turnier in Genf auf dem Programm.»

Mit den guten Resultaten in Lipica, Lyon und Stuttgart übernahm die Tierärztin mit 41 Punkten sogar die Führung in der Gesamtwertung vor der Deutschen Isabell Werth (40) und Kristy Oatley (AUS, 33).

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