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Pedro Veniss (BRA) mit Quabri de L'Isle. Foto: Dirk Caremans
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Sensationssieger Pedro Veniss

11.12.2016 17:04
von  Florian Brauchli //

Nicht Lokalmatador Steve Guerdat, nicht «Mr. Grand Slam» Scott Brash, nicht Weltnummer eins Christian Ahlmann - der 33-jährige Brasilianer Pedro Veniss gewinnt den Grand Slam Grand Prix von Genf. In einem spannenden Stechen verwies er den Belgier Olivier Philippaerts und den Briten Scott Brash auf die weiteren Plätze. Den Schweizer versagten im Stechen die Nerven.

16 Paare qualifizierten sich für die Barrage - darunter gleich vier Schweizer Paare. Martin Fuchs und Clooney begannen gut, doch die Wendung auf die grauweisse Mauer war zu eng und der Westfalenschimmel stoppte. Damit nicht genug, der Zaum liess sich nicht reparieren und der Zürcher musste aufgeben. Überraschend schaffte auch Niklaus Rutschi auf Windsor den Sprung ins Stechen. Dort lief es aber nicht mehr nach Wunsch und das Paar verzeichnete gleich drei Abwürfe - Rang 13. Janika Sprunger und Bonne Chance wollten angreifen, gerieten dabei aber zu dicht an das Genfer Tor mit grüner Planke und diese fiel zu Boden. Durch die gute Zeit wurde die Baslerin als beste Schweizerin Achte. In der Zwischenzeit hatte der Brasilianer Pedro Veniss auf dem Franzosenhengst Quabri de l'Isle eine Bestmarke von unter 39 Sekunden vorgelegt, die sich als Knacknuss erweisen sollte. Reiter um Reiter scheiterte an der Vorgabe.

Die Zuschauer hielten den Atem an, als Steve Guerdat und Nino des Buissonnets die Startlinie zum letzten Mal gemeinsam überquerten. Für den Titelverteidiger zählte nur der Sieg - doch auch ihm wurde der Genfer Plankensprung zum Verhängnis, als der Franzosenwallach kurzzeitig den Dienst quittierte. Die Enttäuschung war grenzenlos. Mit total acht Strafpunkten wurde es lediglich Rang zwölf. Nur noch der Brite Scott Brash auf Ursula konnte nun den Sieg von Veniss verhindern und sich gleichzeitig eine Sonderprämie von einer halben Million Euro sichern. Doch daraus wurde nichts - eine knappe halbe Sekunde verhinderte den Sieg und das Double «Calgary-Genf».

Somit sicherte sich Pedro Veniss den Siegercheck über 400'000 Franken. Olivier Philippaerts auf Legend of Love wurde als Zweiter mit 240'000 Franken entschädigt, Brash erhielt für Platz drei 180'000 Franken.

Im Anschluss wurde der grossartige Nino des Buissonnets vom Genfer Publikum in den Ruhestand verabschiedet. Ein sichtlich gerührter Steve Guerdat war voll des Lobes und des Dankes für seinen «Flying Nino».

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