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EM-Podest im GP-Spécial (v. l.): Isabell Werth (Silber), Jessica von Bredow-Werndl (Gold) und Cathrine Dufour (Bronze). Foto: Dirk Caremans
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Spécial-Gold für Von Bredow-Werndl

10.09.2021 07:58
von  Florian Brauchli //

An der Europameisterschaft der Dressurreiter in Hagen (GER) feierten die Deutschen einen Doppelsieg. Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl sicherte sich auf Dalera BB die Goldmedaille vor Isabell Werth mit Weihegold. Bronze ging an die Dänin Cathrine Dufour auf Bohemian.

Isabell Werth setzte dann auch die erste siegverdächtige Marke. Die bereits 16-jährige Oldenburgerstute Weihegold präsentierte sich unter ihr von der besten Seite. Passagen und Piaffen sowie die Galopptour gelangen dem Duo toll, Probleme gab es einzig im Schritt. Mit 81,702 Prozent übernahmen sie die Führung, die sie erst gegen Cathrine Dufour mit dem Westfalenwallach Bohemian (81,079) und dann gegen die Britin Charlotte Dujardin auf dem Niederländerwallach Gio (79,787) verteidigen konnten. Dujardin wurde Vierte, direkl vor Landsfrau Charlotte Fry mit Everdale (78,146).

Zum Schluss kam aber noch die Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl mit der Trakehnerstute Dalera BB, die der Schweizerin Béatrice Bürchler-Keller gehört. Und wie schon in Tokio waren sie auch in Hagen eine Klasse für sich. Trotz zwei groben Schnitzern im Schritt und in den Einerwechseln lagen sie stets an der Spitze und sicherten sich am Ende mit 84,271 Prozent die Goldmedaille.

Estelle Wettstein war die einzige Schweizerin, die sich für den Grand-Prix-Spécial der Top 30 qualifizieren konnte. Der Zürcherin gelang auf Quaterback eine gute Leistung, einige kleine Patzer verhinderten eine bessere Rangierung. «Wettstein hat eine sehr gute Prüfung geritten. Als Quaterboy ins Stadion kam, erschrak er sich etwas von der etwas grösseren Kulisse im Final, wurde aber im Laufe der Prüfung und vor allem während der Galopparbeit immer sicherer, so dass Wettstein immer besser zum Reiten kam. Schöne Höhepunkte gab es ausserdem in der Piaffe-Passage-Tour. Wir sind mit dem Gesamtabschneiden des Paares sehr, sehr zufrieden und diese Leistung lässt für die Zukunft hoffen». Und auch die Reiterin zeigte sich zufrieden: «Quaterboy hat sich in den letzten Monaten so toll entwickelt, dass ich einfach nur stolz sein darf. Ich freue mich auf die Zukunft mit ihm.»

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