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Top Ten Final: Sieger Kevin Staut (FRA), 2. Scott Brash (GBR), 3. Peder Fredricson (SWE). Foto: Dirk Caremans
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Stauts Premiere im Top Ten Final

09.12.2017 22:00
von  Florian Brauchli //

Kevin Staut hat zum ersten Mal in seiner Karriere den Top Ten Final der besten zehn Springreiter der Welt gewonnen. Der Franzose blieb auf Reveur de Hurtebise in beiden schweren Umgängen makellos und gewann vor dem Briten Scott Brash mit Ursula. Dritter wurde der Schwede Peder Fredricson auf Christian K. Steve Guerdat lief es nicht nach Wunsch. Mit Hannah wurde er nur Zehnter.

Guerdat musste mit seiner Belgierstute Hannah den Top Ten Final eröffnen. Der Start gelang nach Mass. Aber der Steilsprung nach der dreifachen Kombination wurde ihm zum Verhängnis. In der Reprise versuchte sich der Olympiasieger zu rehabilitieren, was ebenfalls nicht aufging. Zwei Abwürfe, acht Punkte und schon blieb nur noch der letzte Platz. «Schade für Hannah, die alles gegeben hat. Im zweiten Umgang habe ich zwei Fehler gemacht, einmal zu eng auf den Steil, einmal zu weit auf den Oxer. Ich bin sehr enttäuscht.»

Nach dem ersten Umgang lagen vier Reiter mit fehlerfreien Ritten gleichauf an der Spitze. Als erster musste Scott Brash in die Reprise. Mit einer makellosen Runde auf Ursula setzte er seine Konkurrenten bereits unter Druck. Harrie Smolders (NED) und Don hielten diesem nicht Stand. Auf den goldschwarzen Oxer kam das Paar viel zu gross und Don hatte keine Chance den Sprung fehlerfrei zu überwinden. Smolders fiel auf Rang sechs zurück. Kevin Staut machte es besser. Alle Distanzen passten perfekt und mit seinem angriffigen Ritt verbesserte er die Bestzeit um knapp zwei Sekunden. Schlussreiter Lorenzo de Luca (ITA), der erste Italiener im Top Ten Final, erwischte den bereits erwähnten Oxer ebenfalls nicht optimal und Ensor de Litrange riss die Stange. Rang fünf für ihn.

So sicherte sich Kevin Staut bei seinem Premierensieg die Prämie von 150'000 Franken. «Reveur sprang in beiden Runden einfach formidabel. Ich bin sehr sehr zufrieden und glücklich, dieses Springen gewonnen zu haben.» Brash erhielt als Zweiter 110'000 Euro. Peder Fredricson bekam 70'000 Franken.

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