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Doppelnull: Werner Muff mit Daimler. Foto: Dirk Caremans
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Nachrichten

Toller zweiter Platz im Nationenpreis von Aachen

20.07.2017 22:54
von  Florian Brauchli //

Die Schweiz hat beim Nationenpreis am CHIO Aachen zusammen mit den USA den starken zweiten Platz belegt. Siegreich blieb das Heimteam Deutschland. Steve Guerdat und Werner Muff brillierten für die Schweiz mit einem Doppelnuller.

Der Start in den Nationenpreis in der Aachener Soers gelang den Schweizern perfekt. Werner Muff und sein neunjähriger Niederländerwallach Daimler liessen sich von der Atmosphäre nicht beeindrucken und zeigten eine tolle Nullrunde. Einzig über dem offenen Wasser gab es einen Schreckmoment, als Daimler fast einen Fuss ins Wasser streckte. Unter Flutlicht im zweiten Umgang passierte dieses Malheur erneut, wiederum ohne negative Konsequenzen. «Daimler hatte eigentlich nie Probleme am Wasser, deswegen haben wir dies nicht mehr speziell trainiert. Ich war überrascht, dass er sich etwas unsicher zeigte», so der Luzerner. «Es ist fantastisch, mein erster Doppelnuller in Aachen. Der Parcours war sehr anspruchsvoll.»

Hingegen war es nicht der Tag von Martin Fuchs. Mit seinem Schimmel Clooney konnte er keine fehlerfreie Runde absolvieren. Vier und acht Punkte standen am Ende für den Zürcher zu Buche. Nadja Peter Steiner und ihre Franzosenstute Saura de Fondcombe beeindruckten bei ihrer Aachen-Premiere. Im ersten Umgang zeigte das Paar eine makellose Runde. In der Reprise ritt die in Frankreich lebende Amazone zu dicht an einen Oxer heran und die Stange fiel. Nach dem zu flach übersprungenen Wassergraben konnte sie auf den rasch folgenden Bidet-Steilsprung nicht mehr rechtzeitig korrigieren und der zweite Abwurf war Tatsache. Trotzdem war Peter Steiner zufrieden. «Hier einzureiten ist sehr beeindruckend. Die erste tolle Runde hat den Druck ein wenig rausgenommen. Saura ist jung, vielleicht hat im zweiten Umgang ein wenig die Kraft gefehlt.»

Schlussreiter Steve Guerdat zeigte erneut seine überragende Klasse. In Aachen vollbrachte er seine fehlerfreien Nationenpreisrunden Nummer acht und neun in diesem Jahr. Die zehnjährige Belgierstute Hannah spielte förmlich mit der Höhe und den technischen Schwierigkeiten. Man hatte nie das Gefühl, dass eine Stange zu Boden fallen könnte. So totalisierten die Schweiz acht Strafpunkte und durften zusammen mit den USA den Ehrenplatz belegen. Überragend zeigte sich das Heimteam. Marcus Ehning auf Pret à Tout, die im Besitz der Schweizerin Ruth Krech steht, Maurice Tebbel auf Chacco’s Son und Philipp Weishaupt mit Corvall, der Christina Liebherrs Vater Hans gehört, zeigten allesamt Doppelnuller und siegten so mit makellosem Konto.

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