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Komplett ausgebrannt: Gebäude auf dem IENA-Gelände. Foto: pd
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Verheerender Brand – war es Brandstiftung?

18.07.2017 08:40
von  Willi Bär //

Am vergangenen Wochenende wütete auf dem IENA-Gelände in Avenches ein Brand, der mehrere Gebäude völlig zerstörte. Während die betroffenen Menschen mit dem Schrecken davon kamen, starben über 20 Pferde und Ponys in den Flammen. Aufgrund der Umstände geht die Polizei davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt.

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag brannte es in der Gegend um Avenches kurz nach Mitternacht fast gleichzeitig an sieben Orten. Zuerst wur­de die Feuerwehr nach Domdidier gerufen, wo in der Nähe der Autobahn ein 2000 Quadratmeter bedeckendes Gerstenfeld lichterloh in Flammen stand. Kurz darauf loderte es an weiteren Orten, brannten Felder, Stroh­lager, ein landwirtschaftliches Fahrzeug und schliess­lich auf dem Gelände des Hippodroms von Avenches zwei Wohnhäuser samt Scheune und Stall. In einem der Häuser wohnten Renaud und Stéphanie Pujol mit ihren Kindern. Sie erwachten zum Glück rechtzeitig und konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen, vergassen auch nicht ihren Nachbarn Jean-Bernard Matthey mit einem Telefonanruf zu wecken und retteten ihm damit wohl das Leben.

Weniger Glück als die Menschen hatten die Tiere, für die zum Teil jede Hilfe zu spät kam und die eingeschlossen im Stall jämmerlich verbrannten. Betroffen waren elf nordische Ponys der Schule, in der Kinder und Jugendliche an den Trabrennsport herangeführt und ausgebildet werden. Ebenfalls nicht mehr gerettet werden konnten zwölf Traber. Sieben standen im Stall von Renaud Pujol, der haupt­sächlich die Pferde seines Schwiegervaters Jean-Pierre Kratzer (Ecurie du Martza) trainiert. Prominentestes Opfer ist Chopin du Martza. Der Ganymè­de-Sohn hatte das Crité­r­ium der Zweijährigen, das der Dreijährigen und das der Vierjährigen gewonnen. Laut Equidia-Kommentator und Multifunktionär auf der Rennbahn Avenches Denis Roux, sind auch die talentierte Nachwuchsstute Evora du Martza, Utello d’Auge, André Bärtschis Dealer d’Occagnes und zwei Pferde von Raphaël Fresneau in den Flammen umgekommen.

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