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Starker Dritter in der zweiten Prüfung des Weltcupfinals: Romain Duguet auf Twentytwo des Biches: Foto: Dirk Caremans
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Ward siegt erneut, Duguet auf dem Podest

01.04.2017 05:13
von  Florian Brauchli //

Auch die zweite Wertungsprüfung des Weltcupfinals der Springreiter wurde von McLain Ward gewonnen. Der US-Amerikaner siegte im Sattel von Azur im Stechen vor dem Belgier Gregory Wathelet auf Forlap. Romain Duguet auf Twentytwo des Biches und Martin Fuchs mit Clooney belegten die hervorragenden Ränge drei und vier.

Sechs der 33 gestarteten Paare qualifizierten sich für das einmalige Stechen um den Sieg. Es dauerte lange, bis die erste fehlerfreie Runde zu beklatschen war. Dies gelang dem Deutschen Marcus Ehning auf Pret à Tout. Ihm folgte sein junger Landsmann Guido Klatte Junior auf Qinghai. Dann war die Reihe an den Schweizern. Sowohl Martin Fuchs mit Clooney als auch Romain Duguet mit Twentytwo des Biches präsentierten sich in hervorragender Form. Zu ihnen gesellten sich noch Gregory Wathelet und McLain Ward.
Steve Guerdat und Bianca mussten erst beim drittletzten Sprung, einem hellblauen Steilsprung mit Planke, einen Fehler in Kauf nahmen. Der Jurassier führte die Stute etwas zu dicht an den Sprung herna, so dass die Planke zu Boden fiel.

Im Stechen versagten den beiden Deutschen die Nerven. Ehning wurde Fünfter, Klatte Sechster. Fuchs ging nicht das volle Risiko ein, er bevorzugte eine saubere Nullrunde, was ihm gelang. «Im Normalpacours war die knappe Zeit mein Hauptproblem. Ich konnte dies aber mit engen Wendungen kompensieren. Im Stechen wusste ich, dass die Reiter nach mir mit aller Wahrscheinlichkeit schneller sind, also wollte ich eine saubere, fehlerfreie Runde zeigen. Ich bin sehr sehr zufrieden mit Clooney.» Romain Duguet griff im Stechen mehr an und verbesserte Fuchs Zeit deutlich. «Twentytwo wird mit jedem Springen besser. Heute hat sie einen fantastischen Job gemacht. Ich bin super happy.»
Was Fuchs vorausgesagt hatte, trat ein. Sowohl Wathelet als auch Ward waren noch schneller. Am Ende schlug das Pendel wie schon im Zeitspringen zu Gunsten des Amerikaners aus. Ward siegte mit über zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf den Belgier. Duguet belegte eine Sekunden hinter Wathelet Rang drei.

In der Finalwertung führt McLain Ward mit seinen beiden Siegen mit 76 Punkten - er startet am Sonntag somit mit einem blanken Konto. Wathelet als Zweiter nimmt drei Punkten mit in den alles entscheidenden Final. Romain Duguet und Martin Fuchs liegen auf den Plätzen drei und vier mit vier respektive fünf Punkten. Guerdat fiel auf Platz sechs zurück und hat nun acht Punkte auf dem Konto

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