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Das Podest des Weltcupfinals der Springreiter (v. l.): Romain Duguet (Silber), McLain Ward (USA, Gold) und Henrik von Eckermann (SWE, Bronze). Foto: Dirk Caremans
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Weltcupsieger Ward – Duguet fantastischer Zweiter

03.04.2017 01:38
von  Florian Brauchli //

Mit einer  makellosen Leistung über alle drei Teilprüfungen sicherte sich der US-Amerikaner McLain Ward in den Titel des Weltcupsiegers. Silber geht an Romain Duguet auf Twentytwo des Biches vor dem Schweden Henrik von Eckermann auf Mary Lou. Martin Fuchs verpasst mit Clooney um einen Punkt die Podestplätze und wurde Vierter. Steve Guerdat belegte mit Bianca Rang acht.

26 Paare starteten am Tag der Entscheidung zur Prüfung mit zwei Umgängen. Die Schweizer lagen allesamt in aussichtsreicher Position – Romain Duguet auf Rang drei, Martin Fuchs auf Rang vier und Steve Guerdat auf Rang sechs. Im Gegensatz zu den beiden Franzosen Kevin Staut und Simon Delestre, die bei ihren Nullrunden unglaublich viel Glück in Anspruch nehmen mussten, hatten Steve Guerdat mit seiner Schwedenstute Bianca und Martin Fuchs auf dem Westfalenwallach Clooney viel Pech. Beide Paare zeigten absolut fantastische, sicher Ritte. Je eine minimale Touche – bei Guerdat am mittleren Element der dreifachen Kombination und bei Fuchs am zweitletzten Hindernis – verhinderten die verdiente Blankorunde. «Ich bin unglaublich enttäuscht. Ich wollte auf das Podest. Clooney hätte heute einen Doppelnuller verdient», so der Zürcher. Der Fehler in der ersten Finalrunde ärgerte ihn sehr. «Ich bin in der Schlusslinie ein bisschen zu fest vorwärts geritten und nahe an den Oxer herangekommen. Leider hat die minimale Berührung gereicht, dass die Stange gefallen ist»

Zum zweiten entscheidenden Umgang waren dann noch 20 Paare zugelassen. Sieben Paare schafften es, in beiden Umgängen fehlerfrei zu bleiben. Die Schweizer konnten nochmals von ihrer besten Seite präsentieren. Steve Guerdat und Bianca gelang mit einer tollen Nullrunde ein versöhnlicher Abschluss. Sechs Paare hatten noch realistische Chancen auf einen Platz auf dem Podium. Fünf dieser Top Sechs blieben makellos, darunter auch Fuchs und Duguet. «Ich wollte unbedingt auf das Podest. Sehr schade, dass es nicht gereicht hat. Clooney war absolut fantastisch in allen Springen. Er hat kaum je eine Stange berührt», so Fuchs

Einzig der Belgier Gregory Wathelet patzte mit seinem Belgierwallach Forlap. Mit einem Abwurf fiel er von den Podestplätzen auf Rang sieben zurück. So war der Weg frei für Henrik von Eckermann. Der Schwede hievte sich auf Mary Lou dank einem Blankoumgang noch auf Rang drei. Sowohl Duguet als auch Ward hielten dem Druck stand und liessen sich nicht mehr von den ersten beiden Rängen verdrängen. «Ich bin unglaublich stolz auf Twentytwo. Sie hat alles gegeben. Hier Zweiter zu werden ist genial. Ich bin sehr sehr zufrieden. McLain war in dieser Woche aber einfach zu stark», so Duguet.

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