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Auf der Reitsportanlage «Al Shaqab» findet der Final der Global Champions Tour statt. Foto: Stefano Grasso/LGCT
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Nachrichten

Zweikampf um die GCT-Krone

02.11.2016 10:45
von  Florian Brauchli //

Am kommenden Wochenende kämpfen die besten Springreiter der Welt im Wüstenstaat Katar um den Titel in der Global Champions Tour. Bei den 14 Stationen rund um den Globus kristallierte sich ein Zweikampf zwischen Rolf-Gö­ran Bengtsson und Edwina Tops-Alexander heraus – nun folgt der alles ent­scheidende Showdown.

Sechs der besten zehn der Weltrangliste gehen im zwei Millionen Einwohner zählenden Emirat Katar im Persischen Golf an den Start – unter anderem die Weltnummer zwei Simon Delestre, Grand-Slam-Sieger Scott Brash oder Olympiagoldgewinner Kevin Staut aus Frankreich. Weitere Teilnehmer sind die Springsportgrössen Ludger Beerbaum (GER), Michael Whitaker (GBR), Roger-Yves Bost (FRA), Maikel van der Vleuten (NED) oder Lauren Hough (USA). Jane Richard Philips wird in Katar die Schweizer Farben vertreten. Die Pferdesportanlage «Al Shaqab» als Teil der «Qatar Foundation» gilt als eine der schönsten und modernsten der Welt. Sie bietet die perfekte Infrastruktur für den grossen Final der Springsportserie. Der Grand Prix, der am Samstagabend um 17.15 Uhr stattfindet, ist mit 450000 Euro dotiert. Der Gesamtsieger erhält eine Prämie von einer Million Euro.

Bengtsson vs. Tops-Alexander

272 zu 267 – lediglich fünf Punkte trennen den 54-jäh­rigen Schweden Rolf-Gö­ran Bengtsson von seiner härtesten Verfolgerin und einzigen ernsthaften Konkurrentin um den Titel, der 42-jährigen Australie­r­in Edwina Tops-Alexander. Der Schwede konnte die Jahreswertung und somit den Jackpot von einer Million Euro noch nie gewinnen. Die Australierin sicherte sich den Titel 2011 und 2012. Daneben ist sie auch die GCT-Topverdienerin – über 3,2 Millionen Euro sicherte sich die Lebenspartnerin von Jan Tops bisher. Um den Leader noch abzufangen, hat sich Tops-Alexander keine Spezialtaktik ausgedacht. «Ich muss einfach mein Bes­tes geben. Alles ist noch möglich, aber am Ende kann nur einer von uns gewinnen.» Die Formel besagt, dass die bessere Hälfte der Resultate in die Wertung kommt – im Rennen um den Titel ist also weiter alles offen. Ein Herzschlagfinale ist aber auf jeden Fall garantiert.

www.globalchampionstour.com

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