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Christoph Neuhaus setzt sich mit viel Herzblut und Energie für die Schweizer Warmblutzucht ein.
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100 Tage im Amt

15.07.2025 10:44
von  Sandra Leibacher //

Seit Mitte März ist der Berner Regierungsrat Christoph Neuhaus als neuer Präsident des Zuchtverbandes CH-Sportpferde (ZVCH) im Amt. Wir haben uns mit ihm unterhalten und gefragt, was er in den ersten Tagen seiner neuen Aufgabe erlebt hat, wo er die Herausforderungen sieht und welche Lösungsansätze er anstrebt.

Christoph Neuhaus, wie haben Sie den Start in Ihr Amt erlebt?
Starten durfte ich mit einem motivierten, kompetenten Vorstand, einer gut eingespielten Geschäftsstelle und unzähligen interessanten Begegnungen. Ich lerne laufend spannende neue Züchter kennen, auch bei anderen Rassen. Aber ich begann in einer schwierigen Zeit und es bleibt viel zu lernen und zu tun.

Wieso war es eine schwierige Zeit?
Politiker sprechen oft von schwierigen Zeiten. Hier jedoch stimmt es. Würde ich dramatisieren, müsste ich rufen: Die Schweizerische Warmblutzucht steht am Scheideweg – vor der grössten Herausforderung ihrer Geschichte! Doch statt zu jammern, wollen und werden wir vom ZVCH den Finger auf wunde Punkte legen, anpacken und uns der Gretchenfrage stellen.

Wo liegen aktuell die Herausforderung?
Entscheidend und wegweisend zurzeit ist die Frage, ob der Bund – präziser das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) – uns den jährlichen Unterstützungsbeitrag wirklich streichen will. Das Agrarpaket 2025 sieht das vor und steht kurz vor der Inkraftsetzung. Als einzige Tiergattung sollen die Warmblüter von der Liste gestrichen werden. Das geht überhaupt nicht. Will das BLW doch dafür im Gegenzug beispielsweise die Alpakas viel stärker unterstützen.

Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 28/2025)

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