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Zum neunten Mal Schweizermeister bei den Vierspännern: Jérôme Voutaz. Foto: Brigitte Gfeller
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Acht neue Schweizermeister – Voutaz mit Titel Nummer neun

01.09.2026 10:23
von  Sascha P. Dubach //

SM Fahren Céligny GE: Vor den Toren der Genfer City wurden insgesamt acht Medaillensätze am nationalen Championat der Gespannfahrer vergeben. Dabei kam es zu Titelverteidigungen und auch neue Leinenkünstler standen zuoberst auf dem Podest.

Die «Association Attelage de la Coudres» unter OK-Präsident David Hauser organisierte bereits zum zweiten Mal die Schweizer Meisterschaft der Gespannfahrer vor den Toren Genfs. Für die Kursgestaltung war nach seiner Premiere im vergangenen Jahr erneut Arnaud Lehmann aus Versoix verantwortlich. Nach dem obligatorischen Vetcheck ging es am Freitag jedoch zuerst mit der Dressur los. In der Königskategorie der Vierspänner nahmen sechs Gespanne die Aufgabe in Angriff. Dabei konnte der Berner Routinier und WM-Teilnehmer Werner Ulrich mit seinen vier deutschen Pferden und 46,00 die erste Teildisziplin für sich entscheiden. Zweiter wurde Jérôme Voutaz mit seinen Freibergern (50,33), der vielleicht besonders motiviert war nach seiner kontroversen Elimination an der WM in Aachen. Gleich hinter ihm klassierte sich Neo-Viererzugfahrer Marcel Luder mit 50,47. Im Marathon konnte Voutaz dann bei besten Bedingungen seine Stärke voll ausspielen und übernahm mit dem Tagessieg vor Luder und Ulrich mit 143,89 auch gleich die Führung im Gesamtklassement. Dabei wur­de Ulrich zudem von Luder überholt. Den Abschluss bildete am Sonntag das Hindernisfahren. In diesem konnte Voutaz dann erneut überzeugen. Der Walliser blieb innerhalb der erlaubten Zeit, musste sich aber zwei Ballabwürfe notieren lassen. Das reichte aber, um seinen insgesamt neunten nationalen Titel in der Königskategorie zu sichern. Mit 149,89 gewann er Gold vor Marcel Luder (164,44) und Werner Ulrich (177,15). Vierte wurde Marie Louise Reifer-Sax vor Philipp Schmid. Daniel Meier beendete die Prüfung nicht. Für den Aargauer Marcel Luder ist Silber seine erste Medaille bei den «Vierern»  – Ulrich konnte in seiner Karriere bei den Vierspännern bereits 19 mal den Titel für sich beanspruchen. Voutaz lobte nach seinem Titel auch die Veranstalter: «Das Gelände ist top, der Parkplatz auch und die Ställe nicht weit weg. Ich finde, wir haben einen tollen Sport gezeigt, das Publikum war meiner Meinung nach zufrieden. Schade, dass nicht so viele Zuschauer da waren.» Und wie waren seine Pferde? «Die waren in Topform, sie konnten sich ja in Aachen ‘ausruhen’, da sie den Marathon nicht absolviert hatten.» Es war für ihn mit dem Gewinn des nationalen Championates ein versöhnlicher Abschluss der Outdoorsaison.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 35/2026)

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