Seit Mitte Februar dieses Jahres hat der CSIO St. Gallen einen neuen Turnierleiter. Er heisst Kai Huttrop-Hage, ist 52-jährig, Deutscher und studierter Agro-Ingenieur. Der erfahrene «Rösseler» und Co-Turnierleiter des Stuttgart German Masters ersetzt Thomas Zweifel, der nach sechs Jahren aus beruflichen und familiären Gründen zurückgetreten ist. Der ehemalige Speaker der Turniere in Aachen und Hamburg ist Vater von zwei pferdebegeisterten Töchtern. Wir haben uns mit ihm unterhalten.
Sie haben während rund zwölf Jahren das bekannte Hofgut Albführen in Dettighofen als Geschäftsführer geleitet und sind nun zurück auf dem heimischen Landgut Ringelsbruch bei Paderborn. Ist Ihnen der Abschied schwergefallen?
Die zwölf Jahre in Albführen prägen natürlich. Ich konnte Vieles selbst entscheiden, natürlich im Rahmen und immer im Stil des Besitzers Walter Frey. Der Abschied ist mir schon schwer gefallen, die Mitarbeiter hat man ins Herz geschlossen. Der Umzug war auch für die Familie nicht einfach, gerade für unsere Kinder, die noch zur Schule gehen. Aber wir haben es gut verdaut und sie sind in Paderborn in der neuen Schule gut aufgenommen worden.
Sie sind zwar schon länger im Verwaltungsrat der CSIO St. Gallen AG, haben aber erst seit Kurzem die neue Position als Turnierleiter inne und sind somit auch für das sportliche Programm verantwortlich. Wie waren Ihre ersten Wochen im OK?
Den Job als Turnierleiter kenne ich ja schon von der einen oder anderen Veranstaltung. Neu für mich ist der Nationenpreis. Das gab auch im Vorfeld die eine oder andere schlaflose Nacht. Es ist die wichtigste Prüfung des Wochenendes, das Herzstück von St. Gallen. Ich hatte eine super Unterstützung von Caroline Frei und Evelyne Niklaus von Swiss Equestrian. Insofern ging das hinterher wie von alleine. Im Verwaltungsrat war vieles von langfristiger Strategie geprägt, jetzt bin ich wirklich ganz tief operativ drin. Da habe ich vielleicht auch mehr Spass daran, weil man noch wirklich gestalten und was machen kann. Und ich arbeite gerne mit Menschen. Ich darf auch betonen, das Team hier in St. Gallen ist wirklich unschlagbar. Es ist ja ganz wichtig, dass es im Stall funktioniert. Und da haben wir eine super Führungsmannschaft. Die arbeiten Hand in Hand und haben Spass daran. Das ist meine eigentliche Philosophie: Man muss Spass an der Arbeit haben.
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(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 22/2025)

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