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Formel 1 im Pferdesport

03.03.2026 10:48
von  Sascha P. Dubach //

Was hat die Formel 1 und der Pferdesport gemeinsam? Die Digitalisierung und damit verbunden die sogenannte Telemetrie, also Messdaten aus der Ferne. Das Gefühl des Reiters im Sport ist das wichtigste Element, wie auch beim Fahrer eines Formel-1-Rennwagens. Doch Gefühle können täuschen. Hier setzt das Schweizer Tech-Startupunternehmen Alogo Analysis SA mit seinem Gründer ­David Deillon an. Mit dem Messgerät «Alogo Move Pro» liefert die Firma eine ­digitale Lupe für die Biomechanik des Pferdes und schlägt damit die Brücke zwischen klassischem ­Reiten und modernster Datenanalyse.

In der Formel 1 oder der Luftfahrt – also in vielen technischen Bereichen – ist ­Telemetrie längst Standard. Es bedeutet, Messdaten aus der Ferne zu übertragen. Im Fall des Automobilrennsports hat ein modernes Rennauto rund 300 bis 400 Sensoren, die ständig Daten senden. Das hilft dem Team die beste Rennstrategie zu berechnen, den Reifenverschleiss zu analysieren oder den Benzinverbrauch zu kontrollieren. Nach dem Rennen vergleichen Ingenieure die Brems- und Beschleunigungspunkte oder zum Beispiel die gefahrene Linie und wie stark sie von der Ideallinie abweicht. Im Pferdesport hingegen galt die Analyse von Bewegungsabläufen lange Zeit als Privileg von Forschungskliniken mit teuren Kamerasystemen. Das Schweizer Startup-Tech-Unternehmen Alogo Analysis SA hat diese Technologie in ein handliches, etwa 120 Gramm leichtes Gerät übersetzt, das unkompliziert am Sattelgurt befestigt wird. Das Ziel: Objektivität in Form von Messdaten in das tägliche Training und das Turniermanagement einzubringen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 09/2026)

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