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Durchführung einer Gastroskopie bei einem Pferd. Damit der Magen dabei möglichst gut beurteilt werden kann, muss das Pferd im Vorfeld zwölf bis 14 Stunden lang gefastet werden. 
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Häufige Erkrankungen und ihre Behandlung

29.09.2026 11:13
von  Murielle Curty //

Aufgrund seiner besonderen Anatomie (äusserst langer Verdauungstrakt mit grosser Gärkammer) und komplexen Verdauungsphysiologie als reiner Pflanzenfresser ist das Pferd anfälliger für Erkrankungen an Magen und Darm, sogenannte gastroenterologische Erkrankungen, als viele andere Säugetiere. Störungen des Magen-Darm-Traktes können von leichten Verdauungsproblemen bis hin zu lebensbedrohlichen Notfällen reichen.

Koliken zählen zu den häufigsten Notfällen in der Pferdemedizin und stehen somit auf der Liste der gastroenterologischen Erkrankungen des Pferdes ganz oben. Eine «Kolik» an sich ist aber keine Diagnose, sondern lediglich die Beschreibung eines Symptoms: Bauchschmerzen. Die Art der Schmerz-äusserung bei einer Kolik kann sich je nach Individuum unterschiedlich zeigen, und dementsprechend gross ist auch die Variationsbreite der zugrunde liegenden Ursachen. Auch wenn die Schmerzquelle wie gesagt in der Regel im Bauchraum zu suchen ist, befinden sich allein in dieser Gegend diverse Organe. In den meisten Fällen zeigen unsere Pferde Koliksymptome bei Problemen des Magen-Darm-Traktes. Klinisch beobachten wir Unruhe mit Scharren, Hinlegen und Wälzen, Flehmen, Blicke zum Bauch oder auch «zu» ruhiges und «zu» häufiges Liegen. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen PferdeWoche.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 39/2026)

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