Zauggenried BE: auf dem Mooshof fand ein Theorieabend zur zukünftigen Rolle der Pferde in Landwirtschaft und Gesellschaft statt. Tierarzt Stéphane Montavon sprach über die Grundsätze der Registratur, emotionale Entscheidungsprozesse sowie zentrale Zahlen und politische Rahmenbedingungen.
Organisiert wurde der Theorieabend durch den Pferdezucht- und Pferdesportverein Burgdorf (PZSV) und als Kursleiter fungierte Stéphane Montavon. Der Tierarzt ist in der ganzen Pferdewelt aktiv, war Chef Veterinärdienst der Schweizer Armee und ist aktuell Vizepräsident von Equi-Scope. Er verstand es, die brisante Thematik «Nutztier – Heimtier» informativ in den Fokus zu stellen, etliche Fragen zu beantworten und Missverständnisse aufzudecken. So ging ein Raunen durch die Besucher-Reihen, als der Veterinär betonte, dass die Schweiz das einzige Land in Europa ist, welches Pferde als Heimtier oder Nutztier definiert. Alle Equiden müssen seit dem Jahr 2011 in der Tierverkehrsdatenbank (TVD) registriert werden, damit die Veterinärbehörden wissen, wo sich die Pferde befinden, um beim Auftauchen von Pferdekrankheiten schnell und effizient reagieren zu können. Ob ein Pferd als Heim- oder Nutztier registriert wird, hat weitreichende Folgen: Es gelten unterschiedliche Regeln für die Verabreichung von Tierarzneimitteln, für die Nutzung seines Fleisches und für die Entsorgung des Kadavers.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.
(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 06/2026)

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