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Koppen ist eine Stereotypie.
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Koppen – eine Unart?

08.09.2026 13:07
von  Sandra Leibacher //

Obwohl moderne Haltungsformen wie Aktivställe und Weidegang den Stress für Hauspferde reduzieren, gibt es heute immer noch Kopper. Tierärzte schätzen ihren Anteil am Pferdebestand auf zwei bis zehn Prozent, wobei Vollblüter aufgrund einer vermuteten erblichen Veranlagung mit über zehn Prozent besonders häufig betroffen sind. Wildpferde koppen dagegen nie.

Entgegen veralteter Mythen ist Koppen absolut nicht ansteckend, die Pferde schauen es sich nicht voneinander ab, dies weiss man heute. Es handelt sich um eine Stereotypie, die meist durch Stress, Langeweile oder Magenprobleme ausgelöst wird. Einmal gelernt, lässt sich das Koppen kaum mehr vollständig abgewöhnen. Die betroffenen Vierbeiner werden, wie früher üblich, heute glücklicherweise kaum noch isoliert, sondern artgerecht im Herdenverband gehalten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen PferdeWoche.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 36/2026)

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