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Lauscher, Frühwarnsystem, Stimmungsbarometer

19.08.2025 11:53
von  Angelika Nido Wälty //

Sie sind ständig in Bewegung, fast rundum «auf Empfang», fangen die leisesten Geräusche ein und verraten viel über das emotionale Befinden: Die Ohren des Pferdes sind hochsensible Sinnesorgane mit vielfältigen Aufgaben. 

Reiter, die sich schon gefragt haben, ob ihr Vierbeiner die Flöhe husten hört, könnten recht haben: Das Gehör des Pferdes ist feiner und besser ausgeprägt als das des Menschen und deutlich leistungsfähiger. Während der Mensch im Durchschnitt in einem Frequenzspektrum von 16 bis 20000 Hertz (= Schwingungen pro Sekunde) hört, reagieren Pferde auf Töne im Bereich von bis zu 33000 Hertz. Damit nehmen sie, ohne die Ohren zu bewegen, selbst beim Fressen oder Dösen akustische Reize wahr, die für den Menschen nicht hörbar sind. Ein leises Rascheln im Unterholz oder das Knacken eines Zweiges hört das Pferd nicht nur, sondern kann es auch in Sekundenbruchteilen orten und einordnen. Dieses ausgezeichnete Hörvermögen bildet zusammen mit den Augen ein perfekt aufeinander abgestimmtes «Frühwarnsystem». Mit der Fähigkeit, anschleichende Raubtiere und andere Gefahren rechtzeitig wahrzunehmen, hat sich das Fluchttier Pferd in der Wildnis das Überleben gesichert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 33/2025)

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