Sandra Zindel-Weber trat mit dem Jahreswechsel die Nachfolge von Heidi Bemelmans als neue Kaderverantwortliche Nachwuchs Dressur an. Die 54-Jährige gebürtige Zürcherin ritt selbst bis Stufe S, engagierte sich als Richterin bis Klasse L und leitete mehrere Jahre die Reitschulen in Malans und Maienfeld, wo sie sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ausbildete. Zudem betreute sie viele Jahre lang ihre Tochter erfolgreich durch die Nachwuchskader. Wir haben uns mit Zindel-Weber unterhalten.
Wie sind Sie zu Ihrem Amt als Verantwortliche für das Nachwuchskader Dressur gekommen?
Das war wirklich ein Zufall. Ich habe mitbekommen, dass der Vertrag mit Heidi Bemelmans aufgelöst wird. Dabei habe ich mir nichts weiter gedacht, doch als ich die Stellenausschreibung sah, dachte ich, das wäre doch genau etwas für mich. Ich habe mich dann ganz spontan beworben, war aber unsicher, ob mein Profil in Betracht gezogen wird. Doch dann erhielt ich ein Telefonat von Sportmanagerin Evelyne Niklaus von Swiss Equestrian.
Wie ging es weiter?
Ich hatte schon gewisse Vorstellungen, was dieses Amt mit sich bringt und wie ich es gerne ausüben und auch verändern möchte. Ich spürte, dass die Linie des Verbandes mit meinen Ideen deckungsgleich ist, das war sehr positiv. Dann ging alles Schlag auf Schlag und ich erhielt die Stelle. Diese lässt sich auch gut mit meinem beruflichen Teilzeitjob im IT-Bereich vereinbaren.
Sie hatten im Rahmen der Longines CHI Classics in Basel Ihr allererstes Meeting mit den Nachwuchsreitern. Wie war der erste Austausch?
Einige kenne ich ja noch aus der Zeit, als meine Tochter Noemi Andrea ebenfalls das Nachwuchskader durchlief. Aber im Grundsatz waren sie schon ein bisschen erstaunt, weil ich einen anderen Ansatz gewählt habe. Sie haben alle in der vorhandenen Bestuhlung gesessen und gewartet, dass ich eine Präsentation mache. Ich habe dann zuerst alle aufgefordert, in einem Kreis zu sitzen. Danach haben wir eine kurze Vorstellungsrunde gemacht, denn nicht nur ich bin neu, auch viele Reiterinnen sind neu ins Kader aufgenommen worden.
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(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 02/2026)

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