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Leo Risch ist aus der Fahrsportszene und dem SNG in Avenches nicht mehr wegzudenken.
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Passion für Fahren und Freiberger

24.06.2025 13:09
von  Karin Rohrer //

Leonhard Risch – oder «Leo», wie ihn jedermann kennt –  ist ein waschechter Bündner, aufgewachsen in Fläsch, am Fuss der St. Luzisteig. Seit 35 Jahren ist er im Schweizer Nationalgestüt SNG in Avenches als Fahrer nicht mehr wegzudenken. Zudem ist er mehrfacher Schweizermeister und WM-Medaillengewinner bei den Einspännern. Seinen Wohnsitz hat Leo Risch im freiburgischen Salvenach, wenn er nicht gerade die Saison als Hengsthalter im rheintalischen Haag verbringt.

Als Schuljunge durfte Leo Risch seinen Grossvater begleiten, der zweimal die Woche mit seinem Bundespferd auf der St. Luzisteig die Küchenabfälle aus der Militärkantine geholt hat für die Schweine zu Hause: «Eigentlich hätte mein Grossvater gar nicht auf dem Kutschbock sitzen müssen, denn die Pferde kannten den Weg und ihren Job in- und auswendig.» Risch war von Kindesbeinen an um Pferde herum, sein Vater hatte Warmblüter und Eidgenossen im Stall. Zu Ende der Kavallerie 1972 hat er jedoch alle Pferde verkauft, sehr einschneidend für die ganze Familie, denn schon der Grossvater hatte immer Freiberger im Stall. «Ich kaufte von einem Pferdehändler ein Fohlen, welches mir mein Grossvater heimlich bezahlt hat, und als es dann da war, unterstützte mich auch mein Vater beim ‘Rössele’ und es wurden wieder zwei, drei Pferde angeschafft.» Die Eltern bestanden darauf, dass Leo und seine Geschwister die Lehre «auswärts» absolvieren und so verbrachte er sein landwirtschaftliches Lehrjahr im Zürcher Oberland.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 25/2025)

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