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Pferdehaaranalysen – was sagen sie aus?

21.10.2025 12:55
von  Sandra Leibacher //

Pferdehaaranalysen werden durchgeführt, um einen Einblick in den Gesundheitszustand und die Stoffwechsellage eines Pferdes zu erhalten – ganz ohne invasive Methoden wie Blutabnahme. Sie gelten als Teil ganzheitlicher Dia-gnostik und werden vor allem in der Alternativmedizin und im Bereich der Fütterungsberatung eingesetzt. Der akademische Therapeut Udo Simianer hat sich auf die Diagnostik der Pferdehaaranalyse spezialisiert und gibt Auskunft.

Wie bei Menschen kann auch bei Pferden die Haaranalyse die Ursache einer organischen oder psychischen Erkrankung schnell aufdecken, wie Udo Simianer, akademischer Therapeut aus Deutschland weiss. «Ist erst einmal bekannt, woran ein Organismus leidet, kann gezielt eine Therapie erfolgen.» Das Erkennen von Ursachen ist bei einem Pferd wichtig, denn es ist sehr leidensfähig. «Zeigt es, dass es ihm nicht gut geht, ist dies meistens schon die höchste Alarmstufe. Ein deutliches Zeichen für ein Unwohlsein des Pferdes ist beispielsweise Apathie: Das Pferd ist unbeteiligt und zeigt keine Erkennungsfreude mehr. Hals und Kopf sind meistens gesenkt, das Reitern bekannte Ohrenspiel der Pferde bleibt aus. Die Augen wirken trübe und der Blick glasig, das Interesse an der Umwelt ist deutlich eingeschränkt. Alles in allem erscheint das Pferd müde, desinteressiert und lustlos. Schliesslich können auch Husten oder eine ‘laufende Nase’ deutliche Merkmale sein. Oft ist es für Pferdebesitzer schwierig anhand der oben beschriebenen Merkmale herauszufinden, was dem Pferd fehlt», so der Therapeut. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 42/2025)

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