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Symbiose von Tradition und Innovation

11.11.2025 10:41
von  Karin Rohrer //

Patrick Rüegg hat in der damaligen Eidgenössischen Militärpferdeanstalt EMPFA in Bern die Bereiterlehre absolviert. Streng und autoritär, aber auch geradlinig und als Lebensschule empfand er die Lehrjahre. Nach 20 Jahren als Unternehmer mit dem Reitzentrum Luzern AG baute er den Berufsverband OdA auf und führt heute einen eigenen Sport und Ausbildungsstall in Altwis.

Aufgewachsen ist Patrick Rüegg in Wohlen bei Bern und schon als Zehnjähriger war er fasziniert von Pferden, durfte sich mit Stallarbeit das Reiten abverdienen und hatte Pflegepferde. Nebst einer klassischen Reitausbildung nahm er auch die Fahrleinen in die Hand und erlangte das Fahrbrevet, was ihm später zugutekam. «Aber erst einmal ‘musste ich einen anständigen Beruf erlernen’ und so wählte ich die kaufmännische Lehre, bevor ich endlich meinen Traumberuf als Bereiter in Angriff nehmen konnte», erinnert sich der 55-Jährige. Die verkürzte, zweijährige Bereiterlehre hat er als äusserst positiv in Erinnerung, durfte er doch von unterschiedlichen Berufsleuten lernen, verschiedene Ansichten und Meinungen kennenlernen und daran wachsen: «Es war wohl die schönste Zeit in meinem Berufsleben. Ich durfte verschiedenste Pferde ausbilden und reiten und dabei  das ganze Spektrum des Pferdesports kennenlernen.» Disziplin und Ordnung – diese Werte haben Rüegg gepasst und entsprachen vollumfänglich seiner Ideologie: «Man stieg nur mit sauberen Stiefeln aufs Pferd, achtete auf Details und hatte ein Flair für die gute, alte Schule. Wertschätzung musste man sich verdienen und ich hatte einen wahnsinnig grossen Respekt vor der ganzen Institution, den Pferden, den Menschen, die dort arbeiteten, das war ein Kulturgut für mich»

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 45/2025)

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