Was gibt es Schöneres, als sich auf dem Rücken eines geschmeidigen Tölters durch die Landschaft tragen zu lassen. Ein Genuss, der einem als Reiter jedoch selten einfach so geschenkt wird, ebenso wenig wie in den anderen Gangarten, denn es gilt auch im Tölt, die Kriterien der Taktreinheit, Leichtigkeit, Geschmeidigkeit, Brisanz und Tempovarianz zu erreichen und zu erhalten. Dies macht die Qualität des Tölts aus und ist damit wertbestimmend für ein Islandpferd – auch für das Islandpferd im Freizeitgebrauch.
In geschmeidigem Tölt, Pferd und Reiter in Balance, das Pferd aufmerksam und konzentriert und der Reiter mit feiner Hilfengebung. Raumgriff und Takt bilden ein rhythmisches Stakkato und damit «den Klangteppich, worauf sich tanzen lässt», mal schnell, mal langsamer. Guter Tölt ist, wenn sich das Pferd stolz und freudvoll präsentiert, munter, leicht und geschmeidig in der Bewegung ist, raumgreifend und taktklar den Rhythmus hält, sich sein Schweif in Wellenbewegungen darstellt und ein lebhaftes Ohrenspiel seine Konzentration und Aufmerksamkeit gegenüber des Reiters zeigt. Dieses Gefühl zu erlangen, ist eine Herausforderung, weil der Reiter ein gutes Timing sowie Rhythmus- und Körpergefühl braucht.
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(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 24/2025)

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