Sättel wurden einst entwickelt um das Reiten bequemer und sicherer zu gestalten. Später kam die Schonung des Pferderückens dazu. Über die Jahrhunderte sind weltweit vielerlei Sattelarten entstanden, die ganz unterschiedliche Anforderungen für verschiedenste Reitarten, Arbeitsweisen zu Pferde und Sportdisziplinen abdecken.
In vielen tausend Jahren Zusammenleben von Menschen und Pferden wurden die Tiere ursprünglich gejagt und als Nahrungsmittel angesehen. Irgendwann begannen verschiedene Völker die Trag- und Zugkraft der Pferde zu nutzen. Vermutlich wurde am Anfang gänzlich ohne Sitzunterlage geritten. Alte Zeichnungen zeigen aber, dass später Felle und Decken festgebunden wurden. Ein nächster Schritt waren Kissen, zuerst einteilige und als Entwicklung davon Kissen mit zweigeteilter Tragfläche wodurch eine erste minimale Wirbelsäulenfreiheit entstand, die den Pferden entgegen kam. Ein weiterer Schritt waren erste stabilisierende Holzkonstruktionen aus denen sich der Sattelbaum entwickelte, der bis heute in verschiedenen Ausführungen die Grundlage der meisten Sättel darstellt.
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(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 13/2026)

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