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Duncan (l.) und Jasper (r.) noch in den USA. 
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«Wild horses» in der Schweiz

02.06.2026 13:03
von  Sandra Leibacher //

Einst in der Wildnis geboren, haben die beiden American Mustangs Duncan und Jasper nie einen Stall von innen gesehen, nie Menschenhand gespürt, nie ein Halfter getragen. Und dennoch landen sie eines Tages in der Schweiz – in einem gepflegten Offenstall mit Weidegang, Herdenanschluss und einer Besitzerin, die sie mit Geduld und Respekt empfängt. Die beiden Vierbeiner sind ein Symbol der amerikanischen Wildnis, Überlebenskünstler – und zugleich Tiere in Not. Sonja Weingart aus der Schweiz hat zwei Mustangs importiert und weiss, was es braucht, um diesen aussergewöhnlichen Tieren gerecht zu werden.

Um zu verstehen, weshalb Mustangs überhaupt den langen Weg in die Schweiz antreten, muss man zuerst die Situation in den USA kennen. Die Wildpferde Nordamerikas leben auf staatlichem Land, verwaltet vom Bureau of Land Management (BLM), einer dem US-Innenministerium unterstellten Behörde. Das BLM ist zuständig für Schutz, Verwaltung und Kontrolle der wildlebenden Mustangs und Burros. Das Problem: Mangels natürlicher Feinde und bei begrenzten Weideflächen wächst die Population rasant. Mustangherden können sich innerhalb von vier bis fünf Jahren verdoppeln. Die Folge sind regelmässige sogenannte «Gathers» – Einfangaktionen, bei denen die Tiere mit Hubschraubern in Auffanganlagen getrieben werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.

(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 22/2026)

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