Rund 400 Tage dauert es noch, bis in Aachen – der Heimat des «Weltfests des Pferdesports» – die Weltmeisterschaften in sechs Disziplinen eröffnet werden. Im August 2026 wird die Domstadt in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt des pferdesportlichen Interesses stehen. Wir haben uns mit Birgit Rosenberg, seit 2020 Vorstandsmitglied des organisierenden Aachen-Laurensberger Rennvereins, unterhalten. Die Sportchefin des traditionellen CHIO gibt Einblick, was die Besucher im kommenden Jahr erwarten wird.
Wie kam die Idee zustande, sich nach den Weltreiterspielen 2006 nochmals für die Weltmeisterschaften zu bewerben?
Ich glaube, dass Aachen sich schon anbietet für eine WM mit vielen Disziplinen. Die Infrastruktur steht und wir brennen natürlich für den Sport und wir wollten für den Sport auch entsprechend wieder einmal ein tolles Ereignis nach Aachen holen. Der CHIO ist selbstverständlich im Herzen aller Planungen. In der Vergangenheit ist es uns immer sehr gut gelungen, ein Championat zu nutzen, um den CHIO weiterzubringen, sei es 2006 mit dem Ausbau der Infrastruktur oder der anschliessenden Integration der Vielseitigkeit und des Voltigierens. Das sind alles Dinge, die langfristig in den CHIO einspielen. Das ist auch jetzt wieder der Gedanke, zu sagen, die WM ist das eine, aber auch in der Perspektive der Weiterentwicklung des CHIO ist das sicherlich nochmal etwas, was uns auch gut tut.
Ist es für sie überhaupt noch eine Herausforderung, eine WM in allen Disziplinen zu organisieren oder schon fast «business as usual»?
Ich glaube, die Herausforderung wird insbesondere sein, dass die WM eben nicht ein gefühlter CHIO ist, im Sinne von, das kennt man so von Aachen, sondern es nochmal anders zu machen, neu zu machen. Ich denke, es wird dann auch noch einmal internationaler, sowohl was das Teilnehmerfeld betrifft, als auch die Zuschauer. Ziel ist es, die Veranstaltung sehr besonders zu gestalten und sie vom CHIO abzuheben. Im sportlichen Bereich haben wir organisatorisch natürlich das grosse Glück, dass wir auf unser bewährtes Team vertrauen können, die Disziplinen schon lange austragen und da auf die bestehende Infrastruktur zurückgreifen können. Hinzu kommt einzig die Para-Dressur, das ist nochmals eine neue Herausforderung.
Das gesamte Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.
(Erschienen in der PferdeWoche Nr. 27/2025)

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