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Bester Schweizer im Marathon: Marcel Luder. Foto: Brigitte Gfeller
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Australien führt – Schweiz abgeschlagen

22.08.2026 15:51
von  Florian Brauchli //

Nach dem Ausschluss vom Jérôme Voutaz ging das Schweizer Team dezimiert in den Marathon. Zuerst nahm allerdings Einzelfahrer Yannik Scherrer die Geländefahrt unter die Räder. Der Thurgauer, hoch erfolgreich mit dem Ponyvierspänner, machte seine Sache bei seinem WM-Debüt sehr gut. Er kam fehlerfrei durch alle acht Hindernisse und beendete die Prüfung mit 138,39 Punkten (Rang 36). Mit 210,34 belegte er vor dem abschliessenden Kegelfahren Platz 39.

Bei Marcel Luder und seinen Freibergern gab es Licht und Schatten. In den Hindernissen zwei, vier und sechs konnte sich der Aargauer, der zuvor mit dem Zweispänner unterwegs war, unter den besten 20 klassieren. Leider gelangen ihm auch einige Hindernisse nicht optimal, zudem fiel am Letzten auch noch ein Ball. Mit 135,07 belegte er Tagesrang 33. In der Gesamtwertung konnte er sich mit 199,17 auf Platz 34 verbessern.

Routinier Werner Ulrich kam hingegen nicht auf Touren – der Berner blieb zwar ohne Ballabwurf, kam aber bei keinem Hindernis an die Zeiten der Top 25 heran. Mit 136,42 Punkten musste er sich im Marathon mit Rang 35 begnügen. Damit fiel er im Gesamtklassement mit 192,59 auch auf Rang 29 zurück. Das Schweizer Team rangiert weiterhin auf Platz elf (391,76).

An der Spitze kommt es im Teamwettbewerb zu einem Vierkampf um die Medaillen. Das australische Duo Boyd Exell und Tor van den Berge liegt mit 308,06 Punkten an der Spitze knapp vor den Niederlanden (Koos de Ronde, IJsbrand Chardon, Bram Chadon) mit 310,37, Belgien (Tom Stokman, Dries Degrieck, Glenn Geerts), mit 310,82 und Deutschland (Christoph Sandmann, Anna Mareike Meier, Anna Sandmann) mit 316,69. Im Einzel konnte Exell mit Marathonrang zwei die Führung im Gesamtklassement übernehmen. Der Australier führt mit 142,34 Punkten vor Degrieck mit 147,72 und Bram Chardon mit 157,20. Den Tagessieg schnappte sich der überragende Koos de Ronde. Er stellte in vier Hindernissen die Bestzeit auf und machte so einen grossen Sprung nach vorne.

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