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Bester Schweizer: Steve Guerdat mit Albführen's Iashin Sitte. Foto: Dirk Caremans
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EM A Coruña: Auftakt geglückt

16.07.2025 19:56
von  Sascha P. Dubach //

Das Schweizer Team liegt nach der ersten von drei Wertungsprüfung für die Nationenwertung an der Europameisterschaft im spanischen A Coruña an sechster Position. Die Equipe von Teamchef Peter van der Waaij totalisiert aktuell 7.10 Punkte. In Führung ist Grossbritannien mit 3.96 gefolgt von Deutschland (4.19), Belgien (4.61), Frankreich (5.69) und Italien (5.93).

Den Auftakt aus Schweizer Sicht machte Nadja Peter Steiner mit Mila. Die Schwyzerin kam in der Prüfung mit 17 Efforts – einmal mehr formidabel gebaut vom Spanier Santiago Varela – ohne Abwurf in einer guten Zeit ins Ziel. «Der Parcours war sehr gut konstruiert und schön zu reiten. Man konnte mehr oder weniger Risiko eingehen – jeder konnte aussuchen, was er will. Für mich ist es super gelaufen», meinte sie nach der Aufgabe, die auch für die Einzelwertung zählt. In dieser liegt sie mit nun mit umgerechnet 2.11 Strafpunkten an 17. Position.

Géraldine Straumann, die mit 20 Jahren Jüngste im gesamten Teilnehmerfeld, musste im Sattel von Long John Silver Lehrgeld bezahlen. Sie bildete mit vier Abwürfen und nun umgerechnet 12.68 Punkten das Streichresultat. «Wir hatten einen guten Plan mit dem Team ausgearbeitet, aber es ist bei mir leider nicht aufgegangen. Ich bin zu Beginn des Kurses nicht korrekt geritten», so die Baslerin konsterniert. Noch ist nichts verloren, weitere zwei Umgänge warten ja noch.

Auch bei Martin Fuchs gab es im Sattel von Conner Jei einen Abwurf an einem Steilsprung – das bedeutet Rang 35 im Einzel mit 3.80 Punkten. «Ich habe dort sicherlich Risiko genommen und einen Galoppsprung weniger gemacht. Da kam ich zu dicht und Conner Jei hatte keine Chance. Ich ärgere mich ab mir selbst am meisten.»

Nach ihm folgte Janika Sprunger mit Orelie. Die Baslerin zählt nicht für das Team, darf als «fünfte Reiterin» in der Einzelwertung an den Start gehen. Sie zeigte eine tolle, fehlerfreie Runde und liegt nun mit 2.41 an 24. Position. «Ich bin stolz, hier sein zu dürfen, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet. Es war quasi ein Last-Minute-Ticket. Was jetzt noch kommt, werden wir sehen. Wir geben Tag für Tag unser Bestes.»

Als letzter Schweizer Starter nahm Titelverteidiger Steve Guerdat mit Albführen’s Iashin Sitte die Aufgabe in Angriff. Er meisterte den Kurs ohne Probleme und schloss auf dem tollen sechsten Platz mit 1.19 Punkten Abstand zum Sieger. «Ich bin sehr zufrieden, alles ist so gelaufen, wie ich es wollte», so Guerdat. Zur Teamwertung meinte er: «Wir wussten, dass wir heute nicht die Favoriten in dieser Prüfung waren. Ich denke, wir sind ein bisschen weiter weg, als wir gehofft hatten.»

In der Einzelwertung führt der Ire Daniel Coyle mit Legacy und entsprechend blankem Konto vor dem Deutschen Richard Vogel mit United Touch S (0.01) und dem Briten Donald Whitaker mit Millfield Colette und 0.67. Innerhalb von nur einem Springfehler liegen insgesamt 37 Paare.

Morgen Donnerstag findet ab 15 Uhr (live auf srf.ch) die zweite Wertungsprüfung statt, die sowohl für die Team- wie auch für die Einzelentscheidung zählt.

 

 

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