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Nadja Peter Steiner mit Mila. Foto: Dirk Caremans
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EM A Coruña: Kein Sprung nach vorne

17.07.2025 20:22
von  Sascha P. Dubach //

Das Schweizer Team von Equipenchef Peter van der Waaij liegt an der Europameisterschaft im spanischen A Coruña nach der zweiten von drei Teamrunden mit total 11.10 Punkten nach wie vor an sechster Stelle und konnte sich somit nicht nach vorne verbessern.

Auch auf den Podestplätzen gab es keine Verschiebungen. In Führung liegt Grossbritannien mit 3.96 vor Deutschland mit 4.19 und Belgien mit 4.61. Vor der Schweiz sind noch Irland (8.39) und Frankreich (9.69) klassiert.

Die Schweizer Reiter agierten unterschiedlich in Runde zwei der EM. Den Auftakt machte die Einzelstarterin Janika Sprunger mit Orelie. Die Baslerin blieb im Kurs von Santiago Varela (ESP) mit 17 Efforts – einige Experten taxierten diesen als etwas zu leicht – ohne Abwurf. Damit verbleibt sie auf ihren 2.41 Punkten, was Zwischenrang 16 bedeutet. «Ich hatte für mich nicht das Gefühl, dass der Parcours leicht war. Wir haben vielleicht etwas ‘schüchtern’ angefangen, da musste ich den Schalter umlegen, Orelie braucht etwas Unterstützung. Danach ist sie toll gesprungen, mega cool.»

Die erste Teamreiterin – Nadja Peter Steiner mit Mila – konnte ihren tollen Auftritt aus Runde eins mit einer erneuten Blankorunde wiederholen. Im Einzelklassement liegt sie damit mit 2.11 Zählern an elfter Position. «Ich bin sehr zufrieden. Mila ist wieder fantastisch gesprungen. Sobald sie in der Arena ist, gibt sie sich mega Mühe. Sie fühlt sich sichtlich wohl hier.»

Géraldine Straumann, die gestern das Streichresultat lieferte, musste mit Long John Silver nur einen Abwurf an einem schmalen Steilsprung akzeptieren und rehabilitierte sich toll. Die erlaubte Zeit, die sehr hoch angesetzt wurde, kam ihr sicherlich auch entgegen. «Es war ein gutes Comeback nach dem gestrigen Tag. Natürlich wollte ich unbedingt für das Team einen Nuller realisieren, leider ist mir das nicht ganz gelungen. Wir werden morgen wieder dafür kämpfen.»

Nun war Martin Fuchs mit Conner Jei an der Reihe. Was in der Arena der Anlage Casas Novas dann passierte, konnte man sicherlich nicht erahnen. Fuchs sorgte mit ungewohnten vier Abwürfen für das Streichresultat. «Zu Beginn ein gutes Gefühl, nach dem ersten Abwurf hatte ich das Gefühl, dass in der Dreifachen etwas die Kraft fehlte. Ich hoffe, dass wir morgen noch was Gutes für das Team zeigen können. Einzel ist klar weg, das grössere Ziel lag aber so oder so auf dem Teamwettkampf.»

Schlussreiter Steve Guerdat und Albführen’s Iashin Sitte zeigten einmal mehr mit einem tollen Nuller ihre Klasse, punktgenau auf ein Championat bereit zu sein. «Ich bin zufrieden, es lief gestern gut, es lief heute gut.» Mehr musste Guerdat aktuell auch nicht sagen. Er konnte sich mit 1.19 in der Einzelwertung um einen Rang nach vorne auf den fünften Platz verbessern.

In Führung liegt neu Richard Vogel (GER) mit United Touch S und nur 0.01 Punkten. Der Sieger von gestern, der Ire Daniel Coyle, musste schon am Morgen Forfait geben, weil sich sein Pferd Legacy nicht ganz fit anfühlte. An zweiter Stelle ist Donald Whitaker (GBR, 0.67) mit Millfield Colette, gefolgt vom Weltcupsieger von Basel, Julien Epaillard (FRA, 0.89) mit Donatello d’Auge.

Nur noch die zehn besten Teams sowie 50 Einzelreiter nehmen die dritte Runde am Freitag (ab 16.30 Uhr) in Angriff. Zu sehen auf srf.ch sowie auf RTS2 (ab 17.30).

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