Suche
Delia Eggenberger mit Santa Maria. Foto: Dirk Caremans
Previous Next
Nachrichten

EM Dressur: Dämpfer für die Schweizer Equipe

27.08.2025 16:42
von  Sascha P. Dubach //

Das Damen-Quartett um Equipenchefin Ruth Haas und Coach Oliver Oelrich ist mit viel Motivation in den ersten Teil der Mannschaftsentscheidung an der Europameisterschaft der Elite im französischen Crozet auf der Anlage der «Jiva Hill Stables» gestartet. Die Vorbereitungen zwar ideal – nach zwei von vier Teamreitern machte sich dann aber Ernüchterung und Konsternation breit. Dabei spielte vor allem «Pech» eine grosse Rolle.

Den Auftakt machte Delia Eggenberger mit der im Besitz von Isabelle Roš stehenden Rappstute Santa Maria bereits als dritte Reiterin. Am Anfang zeigte sich die Stute etwas angespannt, die Noten noch tief, doch mit der Fortsetzung des Grand Prix stiegen die Prozentpunkte. Am Schluss gab es für die Zürcherin 66,351, was Zwischenrang 17 bedeutet. Pech hatte sie vor allem, da die Musikanlage noch nicht «eingestimmt» war. So ist die musikalische Untermalung mal ganz laut, dann wieder leise und nicht zum Takt abgespielt worden. «Das war schon etwas irritierend», so die Reiterin.

Am Nachmittag nahm Charlotte «Tiggy» Lenherr mit dem zwölfjährigen Oldenburgerhengst Dettori (Besitzer: Rob van Ruitenbeck/Carolin van Mourik) die Aufgabe in Angriff. Dettori zeigte sich zu Beginn des GP von seiner besten Seite, die Noten pendelten sich um und über der 70er-Marke ein. Dann kam das «Unglück»: Zu Beginn der Galopptour erschrak sich der Hengst plötzlich und Lenherr hatte sichtlich Mühe ihn in seiner Spannung wieder unter Kontrolle zu bringen, obwohl sie die Lektionen durchwegs absolvierte. Die Noten fielen natürlich in den Keller. Sie konnte ihn dann zum Schluss trotz allem wieder in die Spur bringen. Das Resulatefazit: 63,882 und Zwischenrang 25. «Ich kann es mir nicht erklären, was er genau gesehen hat, was ihn so ‘auf die Palme’ brachte», meinte die Reiterin konsterniert.

Damit liegt das Schweizer Team hinter den selbst gesteckten Zielen und Erwartungen nach der Hälfte der Teilnehmer auf dem elften Zwischenrang. «Jetzt hoffen wir, dass Jessica Neuhauser und Kiki Rogerson ihre Stärken abrufen können. Noch ist nichts verloren», gab sich Coach Oelrich optimistisch.

In Führung liegt nach Tag eins Deutschland vor Grossbritannien und Dänemark. In der Einzelwertung, die lediglich der Spécial-Qualifikation (Top 30) dient, führt Katharina Hemmer (GER) mit Denoix (75,699) vor Becky Moody (GBR) mit Jagerbomb (74,829) und Nadja Aaboe Sloth (DEN) mit Favour Gersdorf (71,227).

Am Donnerstag startet Jessica Neuhauser mit Rockson um 11.16 Uhr und Charlotta Rogerson mit Bonheur de la Vie um 14.57 Uhr.

 

 

[...zurück]

PferdeWoche testen

Sie möchten die PferdeWoche erst einmal testen? Kein Problem mit einem Schnupper-Abo.

» Schnupper-Abonnement bestellen

Resultate-Archiv

Auf der Seite Resultate haben Sie Zugriff auf alle archivierten Resultate der gedruckten Ausgabe der PferdeWoche.

» zum Resultate-Archiv