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Endlich geschafft: Aachen-GP-Sieg für Martin Fuchs

06.07.2025 17:16
von  Sascha P. Dubach //

In dem mit 1.5 Millionen Euro dotierten Grossen Preis im Rahmen des Rolex Grand Slams in der Aachener Soers gewann Martin Fuchs mit Leone Jei vor der US-Amerikanerin Laura Kraut (Baloutinue). Den dritten Podestplatz eroberte Steve Guerdat mit Dynamix de Bélème. Was für ein Tag in der regnerischen Soers! Es ist dies der vierte Schweizer Sieg in dieser prestigeträchtigen Prüfung nach Paul Weier (Fink) 1973, Willi Melliger (Van Gogh) 1983 und Markus Fuchs (Tinka’s Boy) 2004.

40 Paare schickten sich an, über den initialen Kurs mit einer Blankorunde sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Umgang zu sichern. Parcoursbauer Frank Rothenberger stellte den Teilnehmern 18 Sprünge «in den Weg». Die Klippen: Ein Plankensteil, die dreifache sowie die schon fast traditionelle zweifache Bidet-Kombination. Zwei Schweizer versuchten die Aufgabe schadlos zu absolvieren. Und das gelang ihnen picobello. Sowohl Martin Fuchs mit Leone Jei (Besitzer Adolfo Juri) als auch Steve Guerdat mit Dynamix de Bélhème (Sabina Cartossi) blieben ohne jeden Makel und sicherten sich damit das Ticket für Runde zwei. Insgesamt blieben 14 Paare null, vier weitere mit einem, drei und die zwei schnellsten «Vierer» empfahlen sich ebenfalls für die zweite Aufgabe, die noch einmal 15 Efforts beinhaltete.

In dieser konnte Fuchs und auch Guerdat erneut makellos bleiben, obwohl hier und dort eine Stange wackelte. Von den 14 Paaren ohne Makel, schafften insgesamt elf den erhofften Doppelnuller und qualifizierten sich für die entscheidende Barrage.

Im Stechen blieb der Brasilianer Stefan De Freitas Barcha als erster Doppelnull, die Führung nahm ihm danach Guerdat gleich wieder ab. Der Jurassier konnte enger wenden, blieb aber trotzdem kontrolliert. Im Ziel standen 52.59 auf der Uhr. Der nächste «fehlerfreie» war dann Fuchs. Er konnte in den entscheidenden Passagen mächtig Boden gut machen und auf den Schlusssprung voll durchziehen. Seine Zeit: 50.29 Sekunden. Fuchs musste noch zittern, zum einen bei der Französin Nina Mallevaey, die zwar schneller war, aber einen Abwurf hinnehmen musste. Zum Schluss kam noch Laura Kraut, sie versuchte es ebenfalls, blieb ohne Abwurf, konnte aber die Zeit von Fuchs nicht schlagen. Somit stand der Sieg des Zürchers und auch sein Preisgeld von einer halben Million Euro in trockenen Tüchern. Ein weiteres Glanzstück in der Karriere von Fuchs.

Mehr Informationen in der PferdeWoche vom 9. Juli.

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